Oebisfelde l „Diese beiden Handicaps erforderten bereits bei den Planungen für die Betreuung der Kinder in der Ferienzeit ein besonderes Maß an Koordination. Zumal ja auch der eigene Urlaubsanspruch der Teams zu berücksichtigen war“, umriss Hortlerin Christina Oppermann die Gesamtheit der zu berücksichtigten Anforderungen, bevor Tag eins überhaupt beginnen konnte. Um insbesondere der Gefahr durch eine Covid-19-Infektion und deren Folgen begegnen zu können, einigten sich die Teams vom Hort „Drömlingsfüchse“ und das vom Hort „Grundschule an der Aller“ auf einen einheitlichen, jedoch getrennt zu veranstaltenden Ablauf.

Eine Entscheidung, die, gepaart mit den Auflagen, dass Eltern ihre Kinder vor dem Horteingang abgeben und wieder abholen mussten sowie die Kinder zu regelmäßigem Händewaschen und einheitlichem Verhalten nach einem Niesen oder beim Husten anhalten, funktionierte.

Mund-Nasenschutz und Abstände keine Option

Was nicht mit den Mädchen und Jungen zu machen war, das war, einen Mund- und Nasenschutz beim Spielen zu tragen. Und auch das Einhalten der Mindestabstände blieb von Beginn an ein Ding der Unmöglichkeit, hieß es von Erzieherin Manuela Schröder.

Während alle Wochenprogramme von beiden Einrichtungen, immerhin kamen täglich bis zu 35 Mädchen und Jungen in einen Hort zur Betreuung, thematisch gleich abliefen, kamen Erzieherinnen und Kinder des Allerhortes am Montag zusammen, um aufgrund der Sommerhitze das Programm abzuändern. Anstatt „nach den Sternen zu greifen“, gab es zum Auftakt einen Spieletag.

Bewegung, Kreativität und viel Spaß

Ein Filmtag steht auf dem eigens gemeinsam auferlegten „Dienstplan“ und am Mittwoch folgt der Sporttag. Der Besuch der Feuerwehr Oebisfelde könnte sich als Erfrischungstag entpuppen – es sollen nämlich Badesachen mitgenommen werden. Die Woche und damit das Ferienprogramm endet Freitag für die Kinder vom Aller-Hort mit einem Ausflug auf Oebisfeldes größten Kinderspielplatz.

Das Ferienprogramm bot mithin viel Bewegung, Kreativität und Spaß. Bereits der Besuch der Oebisfelder Wassertretstelle gleich zum Auftakt der fünf Wochen ließ die Mädchen und Jungen zur Hochform auflaufen. Die Kinder erfuhren spielerisch, dass Wasser mehr bedeutet, als es nur zu trinken und darin zu baden. Es folgte eine Woche mit Angeboten rund um das Thema Rad, was dann auch eine Radtour beinhaltete. Die Suche nach einer Schatzkiste mithilfe einer Karte lockte den Ehrgeiz. Badebomben herzustellen, bereitete einfach nur Freude, während das Basteln von Spielen dank der Kreativität der Kinder verblüffende Ergebnisse hervorbrachte. Die „Drömlingsfüchse“ beenden ihre Betreuungszeit dann doch im Mondlabor und mit der Suche nach Außerirdischen.