Oebisfelde l Angesichts des Jubiläums zum 25-jährigen Bestehens des Heimatvereins Oebisfelde und aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Heimatstube im Gesindehaus der Burg wird am „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 10. September, über die „Biber-Post“ eigens ein Briefmarkensatz mit Motiven des Burg- und Heimatmuseums herausgeben, kündigt Vorsitzender Ulrich Pettke jetzt per Pressemitteilung an.

Am „Tag des offenen Denkmals“ laden die Oebisfelder Heimatfreunde zudem zu Kaffee und Kuchen ein. Neben dem freien Eintritt ins Museum können Besucher dann auch kostenlose Führungen nutzen.

Zusätzlich wird es im Verlauf der aktuellen Museumssaison ergänzende Angebote für die Besucher von Museum und Burgturm geben. So ist nach Auskunft von Pettke vorgesehen, den Eingangsbereich des Museums mit einem einseitig montierten Handlauf zu bestücken. Des Weiteren sollen im Burgturm auf den Etagen nunmehr Stühle aufgestellt werden, auf denen nicht mehr so körperlich trainierte Besucher pausieren können. Bestellt wird ein Podest für das Fernrohr auf dem Burgturm, damit auch kleinere Besucher bequem die Fernsicht per Fernrohr genießen können.

Festgezurrt ist die Bustour, die in diesem Jahr am Sonnabend, 23. September, startet. Der Ausflug führt ins niedersächsische Elbestädtchen Hitzacker. Der Kartenvorverkauf wird in gewohnter Form ab August möglich sein, informiert Pettke.

Während der erste Zusammenkunft des Vorstands nach dem 25-jährigen Vereinsjubiläum zeigte sich das Gremium mit dem Festverlauf durchweg zufrieden. Einzig hatten sich die Organisatoren etwas mehr Besucher während des Open-Air-Konzertes mit dem Vorsfelder Shanty-Chor auf dem großen Burghof erhofft, resümierte Pettke. Ansonsten waren der Festakt im Rittersaal wie auch der Konzertnachmittag bestens organisiert, wurden dadurch zum repräsentativen Ereignis für Verein und Stadt, lautete die Auffassung des Vorstands.

Als Erfolgsschlager kann der Auftakt für den Verkauf der Oebisfelder Einkaufstaschen erachtet werden. Von den 200 Stück mit der farbenprächtigen Collage mit Motiven aus der Altstadt wechselten allein zum Auftakt 130 Stück den Besitzer. Inzwischen sind die aus feinem Leinen gefertigten und bedruckten Taschen ausverkauft, so dass sich der Vereinsvorstand zur Nachbestellung entschlossen hat.

Das nächste Vorhaben des Heimatvereins ist bereits in Angriff genommen: die Restauration des Hirschgeweihs über der Eingangstür zur Burg. Nach Absprache mit der Denkmalschutzbehörde wurde der Auftrag inzwischen an eine Restauratorin vergeben. Das Problem an sich besteht nunmehr darin, ein Baugerüst kostengünstig zu organisieren, hofft Pettke auf Unterstützung.