Oebisfelde l Hinter der Sause steckt allerdings jede Menge Herzblut und finanzielles Engagement von vier Familien aus dem Oebisfelder Stadtbereich. Es war auch diesmal wieder ein Wagnis, die Silvesterparty in der Sporthalle an der Oebisfelder Bahnhofstraße auf die Beine zu stellen. Diese dritte Auflage unter dem Motto „Casino“ im vierten Jahr gelang erneut zu einer Party, in dessen Verlauf sich 400 Gäste bestens amüsierten, zogen Juliane Eckert und Carsten Spychalski stellvertretend für die Familien Wolter und Werner als Organisatorenteam ein erstes Fazit am Neujahrsvormittag. Es galt, sämtliche Spuren des Mega-Festes – übrigens das einzige öffentliche Feierangebot mit Tanz in dieser Größe stadtweit – zu beseitigen.

„Die Mühen haben sich auch diesmal wieder gelohnt“, heißt es von Eckert zufrieden. Und auch das muss sie unbedingt los werden, weil es die Achillesferse jeder dieser Veranstaltungen ist: „Wenn unsere Großeltern sich nicht um unsere Kinder in der heißen Phase so eine Woche vor Silvester kümmern würden, dann bräuchten wir erst gar nicht für diese Fete zu planen.“

Und die ersten Planungen begannen auch 2018 wieder in den ersten Herbstwochen. „Die Zeitintervalle für Treffen steigern sich dann. Gleich nach Weihnachten bis einschließlich dem Neujahrstag läuft dann ein Nonstop-Programm, was nicht selten an die körperliche Substanz geht, und zwar für uns alle“, heißt es von Andreas „Kasi“ Werner, dem Mann für die Tanzmusik an den Reglern.

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„Dass wir durch diese Silvesterparty uns privat bereichern, gehört ins Reich der Märchen und Sagen“, rückt Spychalski die finanzielle Seite der Fete in den Mittelpunkt. „Gute 20?000 Euro schießen wir vor. 660 Liter Bier, 210 Flaschen Sekt, Wein, zig Mengen für Mixed-Getränke und Mineralwasser sind feste Größen. Obendrauf kommen die Saalmiete von 1400 und 1800 Euro für Gema-Gebühren, plus Security, Bedienung und eine Versicherung sowie einen hohen vierstelligen Betrag für die Umsatzsteuer. Was uns für die Feier antreibt, ist ein Feierangebot für die Oebisfelder für den Jahreswechsel zu schaffen. Das ist für uns der größte Gewinn, deshalb existiert die Spaßfabrik“, betont Spychalski.