Oebisfelde l Eine Neuauflage dieses ersten Trommel-Workshops ist nicht ausgeschlossen, eigentlich ein Muss, hieß es am Sonnabend nach der Veranstaltung von den Initiatorinnen Susanne Gätzschmann, Karina Teuber und Birte Plaßmeier. Sie konnten vom Christlichen-Verein-Junger-Menschen (CVJM) Mitteldeutschland aus Halle die Akteure Reinhard Grohmann, seinen Sohn Alexander und Romar Sultan, einen Experten afrikanischer Trommelkultur mit philippinischen Wurzeln, für diesen Nachmittag gewinnen.

Das Expertentrio bereist Veranstaltungen im Rahmen der mobilen CVJM-Familienbildung. In Gesprächen, mit Kreativ-Angeboten, wie eben dem Trommel-Workshop, sollen Menschen jeden Alters, jedweder Abstammung und Glaubenszugehörigkeit zueinander finden, um gemeinsame soziale Bindungen zu finden. Unter dem Thema „Familien im Rhythmus“ hatte das CVJM-Trio vorgefertigte Djemben und Cajons mitgebracht, die dann von den Kursteilnehmern mit Tierfellen bespannt, verziert und zum Klingen gebracht wurden.

Zu den Workshop-Besuchern gehörte Ingrid Rehfeldt mit ihrem siebenjährigen Sohn Jonas aus Oebisfelde. Beide wollten gemeinsam ein Cajon bauen, das war ihr Tagesziel. Uta Harting aus Wassensdorf hingegen mühte sich über Gebühr, um eine Trommel für ihre Enkelkinder Richard und Heinrich aufzubauen. Michael Grabow aus Oebisfelde war gleich mit der gesamten Familie gekommen. Ehefrau Stephanie und die Töchter Sophie und Anni überließen aber dem Papa die meiste Arbeit für eine Djemb-Trommel. Wenn es dann doch einmal beim Ins-trumentenbau klemmte, dann waren Romar Sultan sowie Vater und Sohn Grohmann sofort zur Stelle, um motivierend zu helfen, denn so einfach ist der Bau dieser Trommeln nicht, wenn sie klingen sollen.

Dass Djembén und Cajons einen vollen Klang entfalten können, das hörten dann am Sonntag die Besucher des Familiengottesdienstes in der Katharinenkirche. Im Verlauf der Kirchenfeier waren immer wieder ausdrucksstarke Trommelklänge zu genießen.