Aus welchen Gründen fühlen Sie sich an Ihrem Wohnort wohl?
Wolmirstedt ist meine Heimat, hier bin ich geboren und aufgewachsen. Hier wohnt nicht nur meine Familie, sondern in Wolmirstedt wohnen und arbeiten auch viele Freunde und Bekannte, mit denen ich mich gern und im Rahmen meiner knapp bemessenen Zeit so oft wie möglich treffe. Die Menschen in der „Stadt an der Ohre“ sind nach meinem Empfinden sehr freundlich und aufgeschlossen.

Welchen Menschen in Ihrem Umfeld schätzen Sie am meisten?
Zu den wichtigsten Menschen in meinem Leben gehören meine Ehefrau Katrin und meine Eltern. Ich schätze die Menschen, die ihr Leben, auch in schwierigen Zeiten, meistern, denn der Spagat zwischen der Familie, dem Beruf – oft in Verbindung mit einem Ehrenamt - ist nicht immer ganz einfach. Zudem schätze ich Menschen, die ehrlich und dazu auch noch humorvoll sind.

Gab es in Ihrem Leben einen besten Freund und woran machen Sie das fest?
Natürlich gibt es einen besten Freund und das ist meine Lebenserfahrung, den braucht jeder. Dieser Freund hat, wenn auch nicht immer Zeit, aber immer einen Rat für mich. Und er hat Verständnis, wenn ich Fragen habe, die ganz persönlich sind. Deshalb besteht ein uneingeschränktes Vertrauen zu meinem Freund.

Welches ist Ihre Lieblingsfarbe und warum?
Wenn ich in meinen Kleiderschrank schaue, überwiegt blau. Das ist aber nicht zwangsläufig meine Lieblingsfarbe. Ich mag „knallige“ Farben und ich bin immer offen für Trend- und Modefarben.

Welches ist Ihr Lieblingstier?
Diese Frage ist einfach zu beantworten, das ist unser Hund mit dem Namen „Elena“. Ansonsten bin ich ein ausgemachter Tierfreund. Als Vorsitzender des Kreisverbandes der Rassekaninchenzüchter Börde bin ich natürlich ein großer Liebhaber des Kaninchens.

Wenn Sie wählen könnten, welche Speise würden Sie bevorzugen: Italienisch, griechisch, deutsch oder?
Da bin ich sehr vielseitig. Wenn ich die Wahl und das Angebot habe, dann esse ich Bauernfrühstück – also deutsch.

Welches Buch haben Sie zuletzt gelesen?
„Einen Scheiß muss ich“ von Tommy Jaud. Die vorab erklärenden Untertitel lauten: Weniger trinken? Mehr Sport machen? Rausgehen, wenn die Sonne scheint?

Welcher Kinofilm ist bei Ihnen noch bestens in Erinnerung?
Eindeutig „Jurassic Park“ und „Jurassic Park World“. Ich bin zugegebenermaßen ein leidenschaftlicher Kinogänger.

Wenn Sie einen Tag lang auf einer einsamen Insel mit einem prominenten Menschen verbringen würden, wer sollte das sein?
Mit George Clooney würde ich mich gern einmal treffen. Ich schätze ihn nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Verfechter von Menschenrechten, der sich auch für viele soziale Projekte engagiert.

Welches Land oder welche Region möchten Sie für wie lange besuchen?
Auf jeden Fall möchte ich noch einmal nach Hawaii. Dort könnte ich es auch länger aushalten – bis das Heimweh kommt!

Was mögen Sie an anderen Menschen nicht leiden?
Unehrliche Menschen haben bei mir einen schlechten Stand.

Wenn Sie eine unsagbar große Summe Geld gewinnen würden, welchen Wunsch würden Sie sich als ersten erfüllen?
Träume sind zulässig, aber ich bin nun einmal ein Realist. Mich wird es nicht treffen. Ein schönes Haus ist eine Grundlage, um im Beruf leistungsfähig zu sein. Und wenn man dafür keinen Kredit aufnehmen müsste, wäre das auch nicht schlecht.

Ist die Zahl 13 für Sie eine Unglückszahl?
Da gibt es von mir als Antwort ein eindeutiges Nein.

Was unternehmen Sie am Wochenende?
Als Landrat bin ich natürlich sehr vielseitig unterwegs. Viele Vereine habe ihre Veranstaltungen an den Wochenenden. Es mangelt nicht an Einladungen. Privat kümmere ich mich um meine Tiere. Da hängt nicht nur Arbeit und Zeit, sondern auch viel Liebe dran. Auch für einen Kurzurlaub oder einen Konzertbesuch bin ich jederzeit offen. Dann sind da noch die Freunde, die mich durch meinen Beruf unter der Woche selten zu Gesicht bekommen.

Wem würden Sie diese 15 Fragen auch gerne stellen wollen?
Ich bin mit sehr vielen Menschen im Gespräch, denen ich sehr gerne eine oder auch mehrere dieser 15 Fragen immer mal wieder gerne stelle.

Vielen Dank die Antworten, Herr Landrat Stichnoth?!

Für die Serie gaben Polizist Matthias Lütkemüller im Dezember, die Vorsitzende der Vertriebenengruppe Ruth Teuber aus Oebisfelde im November, die Künsterlin Angelika Flaig aus Bösdorf im Oktober, Gemeindepädagogin Susanne Gätzschmann im September, Ulrich Pettke als Vorsitzender des Heimatvereins im August, Bürgermeister Hans-Werner Kraul im Juli, der musikalische Leiter des All´Cantara-Chores Oliver Wolf im Juni, Schülerin Ronja Groneberg im Mai, Maria Bade von der Jugendbegegnungsstätte im April und zum Auftakt, die Leiter der Stadtbibliothek, Annegret Schumann, im März ihre Antworten.

Wenn auch Sie gerne auf diese 15 Fragen antworten möchten oder lieber die Antworten eines von Ihnen geschätzten Menschen in Ihrer Volksstimme lesen möchten, dann teilen Sie uns das bitte mit. Sie erreichen die Redaktion in Oebisfelde schriftlich unter Volksstimme-Redaktion in 39646 Oebisfelde, Lange Straße 57, oder per E-Mail unter: info.volksstimme@vsoebisfelde.com, auch gerne telefonisch unter 039002/98 48 98.