Oebisfelde l Mit solch einer Resonanz für die beiden Senioren-Weihnachtsfeiern hatte die Oebisfelder Ortsbürgermeisterin Bogumila Jacksch nicht gerechnet. Bereits kurz nach der Veröffentlichung der Einladungen waren beide Platz-Kontingente von jeweils 48 Plätze im Mehrgenerationenhaus der Stadt ausgeschöpft. Es kam in der Folge leider zu Absagen, bedauerte Jacksch bei ihren Begrüßungen am Dienstag und Mittwoch.

Rittersaal wäre Option

Ein anderer barrierefreier Veranstaltungsort mit größerem Aufnahmekapazitäten muss her, hieß es von der Ortsbürgermeisterin. Ihre Hoffnungen ruhen auf den Rittersaal im Burgensemble und den Einbau des dort bereits in Aussicht gestellten Fahrstuhls mit Zugang zum Veranstaltungssaal. Die Stadt ist für seine Einwohner in der Verantwortung, müsse sich um deren Allgemeinwohl kümmern, befand Jacksch.

Die Absagen durch die Platznot waren dann aber auch das einzige Manko an den beiden Weihnachtsfeiern. Kaffee und Kuchen, noch dazu ein Gläschen Sekt oder Wein, um den Kreislauf anzuregen, das kulinarische Angebot konnte nicht besser sein. Zumal alle Annehmlichkeiten über den geringen Eigenanteil von 5 Euro dank Sponsoren kostenlos zu genießen war.

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Die unterhaltsamen Höhepunkte an beiden Veranstaltungsnachmittagen spendierten Mädchen und Jungen aus der städtischen Kindertagesstätte Regenbogenland. Abwechselnd humorvolle Gedichte über Kinderwünsche zu Heiligabend und moderne Weihnachtslieder präsentierte die Kinderschar sehr zur Freude der Senioren. Mit dem gemeinsam mit den Senioren gesungenen Weihnachtsklassiker „O Tannenbaum“ verabschiedeten sich die Kita-Zipfelmützen. Die Seniorenbeauftragte der Stadt Oebisfelde-Weferlingen, Angelika Odenbach, las dann die traditionelle Weihnachtsgeschichte und Fabeln als Zugaben vor. Darüber hinaus führte sie aber etliche Gespräche über die Nöte der älteren Generation.