Oebisfelde l Sehenswürdigkeiten in bedeutenden Städten, aber auch die Schönheiten der Natur von Landschaften und Gärten erleben, das haben sich die derzeit 30 Mitglieder der Senioren-Lehrerschaft aus Oebisfelde und Umgebung auf ihre symbolische Vereinsfahne geschrieben. Dieser Lehrerseniorenklub ist mittlerweile seit zwei Jahrzehnten eine feste Gemeinschaft, die sich regelmäßig trifft, um einstige Erlebnisse aus dem Berufsleben aufzufrischen, aber auch die angenehmen Seiten des Ruhestands gemeinsam zu erleben.

Mit 46 Mitgliedern begann der Klub

So wiederum geschehen mit der Jubiläumsfeier im Oebisfelder Gasthaus Rosengarten. Als führendes Mitglied steht aktuell die Oebisfelderin Christa Einbrodt der Gemeinschaft vor. Die Lehrerin a.D. erinnerte in ihrem Rückblick auf die zurückliegenden zwei Jahrzehnte an die Ideengeberin für die Gründung dieses Klubs. Es war Bärbel Hoht, die heute in Trippigleben wohnt, die die 46 ehemaligen Pädagogen im Januar 1998 einte. Was bereits beim 10-jährigen Bestehen als Antriebsfeder galt, nämlich Freude, Bildung und Abwechslung, das führten die Oebisfelderin Brigitte Schulze, die Breitenroderin Ruth Polep und nunmehr Christa Einbrodt mit den Mitstreitern bis heute fort.

Zu Beginn der Feierstunde im Rosengarten erinnerte Christa Einbrodt insbesondere an die mittlerweile verstorbenen Kollegen und Kolleginnen, deren Mitwirken beim Seniorenlehrerklub in würdevoller Erinnerung bleiben wird.

Bilder

„Wer rastet, der rostet“, dieser volkstümliche Ausspruch passt dem Lehrerseniorenklub wie maßgeschneidert. In jedem Jahr – und das immerhin seit dem Gründungsjahr 1998 – hatte die Gemeinschaft jeweils zehn Aktivitäten unternommen. Das hat sich erst vor einigen Jahren auf acht Unternehmungen reduziert, doch nahe wie ferne Ziele gehören auch weiterhin zu den Planungen für das aktuelle Jahr.

Wie Christa Einbrodt in ihrem Rückblick erwähnte, gliedern sich diese Unternehmungen in die Bereiche Tradition, Kultur und Bildung, Natur und regionale Sehenswürdikeiten auf. Grünkohlwanderungen, Pellkartoffel- oder Gänsebratenessen, Gratulationen und die Weihnachtsfeiern zählen alljährlich bis heute zu den traditionellen Anlässen für Zusammenkünfte, berichtete Einbroth. Die Besuche von Buchlesungen, Theatervorstellungen und Vorträgen, oder auch die Teilnahme, beispielsweise an Erste-Hilfe-Kursen oder ein Abstecher zu Kochkursen, bereicherten das kulturelle Miteinander. So steht gerade der Besuch einer Vorstellung der Magdeburger Zwickmühle am 11. März in Flechtingen an.

Und reiselustig ist der Lehrerseniorenklub ebenfalls, wie Rainer Pratesi mit seinem animierten Bildervortrag im Verlauf der Jubiläumsfeier unter Beweis stellte. Touren durch den Harz, eine Spreerundfahrt, Besichtigungen von Magdeburg, Leipzig und Schwerin, die Besuche von Bundesgartenschauen, aber auch Ausflüge zum Arendsee, Freilichtmuseum Diesdorf, zu den Wallanlagen und der Feldscheune in Gardelegen oder auch Kremsertouren durch die Naturidylle des Drömlings, die Gemeinschaft des Lehrerseniorenklubs Oebisfelde hielt und hält die Nase in die Luft der weiten und nahen Welt.