Oebisfelde l Es stimmte alles für die 30 Teilnehmerinnen beim Pokalschießen des Kreisschützenverbandes Ohrekreis aus Anlass des Frauentages am Sonnabend im Schützenheim der Gilde Oebisfelde: Beste Wettkampfvoraussetzungen auf dem Schießstand, das kulinarische Angebot und eine gastfreundliche Damenriege. Mittendrin der Vorsitzende der Oebisfelder Gilde, Harry Bullan, und Schießsportleiter, Hartmut Rother, für die nach der Siegerehrung feststand, diesen Frauenpokal gern erneut auszurichten.

Mit dem Wanderpokal des Kreisschützenverbandes Ohrekreis begaben sich allerdings die Schützinnen vom Schützenverein Wolmirstedt auf dem Heimweg. Das Team war mit einer Teilnehmerin mehr als die Oebisfelderinnen zum Vergleichsschießen angetreten. Insgesamt beteiligten sich weitere Damen-Teams von den Gilden aus Haldensleben und Barleben, den Schützenvereinen Hörsingen und Colbitz-Lindhorst sowie vom Landwehr- und Schützenverein Neuenhof.

Die gastgebenden Schützinnen aus Oebisfelde überzeugten dabei durch eine geschlossene schießsportliche Leistung. Geschossen wurde aufgelegt mit dem Luftgewehr auf zehn Meter in zwei Durchgängen je 10 Schuss. „Es hätte durchaus etwas mehr an Treffsicherheit sein können“, resümierte Doreen Dickhaus, die treffsicherste Sportschützin aus der Allerstadt. Allerdings fehlten 5,5 Punkte, um an das Ergebnis der vor- und diesjährigen Siegerin Gitte Grützner heranzukommen.

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Grützner, in der Funktion als Kreisdamenleiterin des Schützenverbandes Ohrekreis, sprach der Schützengilde Oebisfelde ein großes Lob für die Ausrichtung dieses Pokalschießens aus. „In dieser Qualität stellt der Damenpokal des Kreisverbands zum Frauentag ein Aushängeschild dar“, zog Grützner ein Fazit über die Veranstaltung, die erst das zweite Mal veranstaltet wurde. Sie sieht in diesem sportlichen Schießen auch eine Gleichstellung der Frauen im Schießsport der Gilden und Vereine.