Ehrungen und Beförderungen

Beförderungen: Alexander von Stade zum Oberfeuerwehrmann, Kai Haumrich, Jan Hundertmark und Claudia Lutz zum Hauptfeuerwehrmann, Andreas Ehrhardt zum Brandmeister,

Ehrungen durch den Feuerwehrverband: Den Ehrenstern in Bronze erhielten Uli Brand, Dietmar Schäfer, Detlef Lessmann und Hans-Werner Krebs,

Feuerwehrspange des Innenministeriums: Sven Könnecke und Carsten Loof,

Oschersleben l So eindrucksvoll die „Technikschau“ im Festumzug und anschließend auf dem Festplatz war, Carsten Loof, Oscherslebens Ortswehrleiter, hat mit seiner Aussage recht: „Die beste Feuerwehrtechnik allein kann nicht Feuer löschen oder Menschen retten. Dafür werden engagierte und gut ausgebildete Kameraden gebraucht.“ Die Kameradschaft und der feste Wille, Menschen in der Not beizustehen, sei das höchste Gut der Freiwilligen Feuerwehren.

Carsten Loof zollte den Kameraden, die seit 150 Jahren die Oschersleber Wehr zu dem gemacht haben, was sie heute ist, Respekt, Dank und Anerkennung. „Ich bin stolz auf euch, macht weiter so“, meinte Carsten Loof, der zur Festanstaltung, die im Rahmen des Bodefestes am vergangenen Sonnabend stattfand, zahlreiche Gäste begrüßt. Dazu gehörten Bürgermeister Benjamin Kanngießer, Kreisbrandmeister Kay Pluntke, der zugleich Landrat Hans Walker vertrat, Abschnittsleiter Ralf Lange, Stadtwehrleiter Sven Könnecke, Lothar Lindecke, Harald Hinz als Vorsitzender des Feuerwehrverbandes, Andreas Sülfrian, stellvertretender Landesbrandmeister und Vertreter des Innenministers, den Leiter des Polizeirevieres Börde, Jörg Gebuhr, Regionalbereichsbeamter Peter Härtling, Ordnungsamtsleiter Gerd Ludwig sowie Klaus Glandien von der Verkehrswacht Oschersleben. Mit Olaf Pankow (SPD) und Ulrich Hoppe (Die Linke) hatten es auch zwei Stadträte geschafft, der Festveranstaltung beizuwohnen.

Carsten Loof begrüßte ebenso die Teilnehmer des Festumzuges und damit die Vertreter der Ortsteilfeuerwehren.

Bilder

Der kleine Drache Grisu, Held einer Zeichentrickserie und Maskottchen der Kinderfeuerwehren, hat einen großen Traum: Ein Feuerwehrmann möchte er werden. „Heute hätte dieser kleine Drache wohl viel zu viel Respekt vor den Aufgaben der Feuerwehr“, ist sich Oscherslebens Bürgermeister Benjamin Kanngießer sicher. Das Beherrschen modernster Technik setzt heute hoch ausgebildete kameraden voraus. Die, und das wurde am Sonnabend mehrfach betont: In ihrer Freizeit Lehrgänge besuchen, sich fortbilden, selbst das berufliche Fortkommen hinten anstellen, um Brände zu löschen, Hochwasser zu bekämpfen, Sturmschäden zu beseitigen, Menschen nach Verkehrsunfällen zu bergen. „Neben Expertenwissen ist auch Einfühlungsvermögen gefragt.

Seit 150 Jahren steht die Feuerwehr Oschersleben bereit. Die Bürger können nachts ruhig schlafen und ihrer Arbeit unbesorgt nachgehen. Dafür riskieren die Kameraden ihre eigene Gesundheit und ihr Leben. Ohne Menschen wie Sie oder Euch würde in unserer Gesellschaft vieles nicht funktionieren“, ist der Bürgermeister überzeugt. Er betonte zugleich, dass die Stadt dafür zu sorgen habe, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehört, dass seit 2013 insgesamt 11 Führerscheine im Wert von ca. 25.000 Euro finanziert wurden. Die Kameraden haben freien Eintritt im Freibad und in der Schwimmhalle. In den letzten fünf Jahren wurden 250 Lehrgänge ermöglicht, wurden rund eine Millionen Euro in Ausrüstung und Ausbildung gesteckt.

Nachwuchsgewinnung

„Die Nachwuchsgewinnung jedoch ist und bleibt eine Daueraufgabe, die gelöst werden muss, damit die Menschen auch in 25 Jahren ruhig schlafen können. Von Herzen möchte ich die Arbeit der Feuerwehr Oschersleben würdigen und mich persönlich bedanken“, so Benjamin Kanngießer.

Was die 37 aktiven Kameraden allein im vergangenen Jahr leisteten, soll in folgender Zahl deutlich werden. Zu 173 Eisätzen rückten die Frauen und Männer aus. Damit waren sie 2017 beinahe jeden zweiten Tag im Einsatz.