Hadmersleben l Die Straßenbeleuchtung in Hadmersleben wird erweitert. Damit schließt sich in der Heerstraße, entlang der L 66, die Lücke zwischen dem Ende der Bebauung und in Höhe des Friedhofes. Dort fehlen bislang auf einigen hundert Metern die Straßenlaternen gänzlich. Wie Annegret Sterz vom Tiefbauamt der Stadtverwaltung mitteilt, werden in diesem Bereich insgesamt acht neue Straßenlaternen gesetzt. zwei weitere folgen an den Grundstücken Heerstraße 70 bis 70a. „Im Bereich der Heerstraße planen wir zudem die vorhandene Beleuchtung, es handelt es sich um insgesamt neun Leuchtstandorte, auszuwechseln und auf LED umzurüsten“, so Annegret Sterz.

Im April wird das Projekt dann umgesetzt

Der Bauausschuss der Stadt Oschersleben hat sich in seiner letzten Sitzung mit dem Projekt zur Erneuerung der Straßenbeleuchtung in Hadmersleben befasst. Tenor war hier allerdings die Festlegung des möglichen Beitragssatzes für die Bürger. Laut Straßenausbaubeitragssatzung, in Hadmersleben gelten wiederkehrende Beiträge, ist die Investition beitragspflichtig und ein Teil der Kosten wird auf die Hadmersleber Grundstückseigentümer umgelegt. In diesem Jahr fallen „nur“ die Ingenieurleistungen in Höhe von insgesamt 4000 Euro an. Dafür wurde ein Beitragssatz von 0,00291 Euro pro anrechenbarer Grundstücksfläche prognostiziert. Das Projekt „Straßenbeleuchtung Heerstraße Hadmersleben“ ist mit 32 500 Euro im Haushalt 2016 eingeplant. Die Umsetzung soll im April beginnen. Mit dem Setzen der neuen Straßenlaternen in Hadmersleben wird in diesem Oschersleber Ortsteil nicht nur eine Lücke geschlossen, sondern die Stadtverwaltung setzt die Modernisierung der Straßenbeleuchtung in den Ortschaften fort.

Ampfurth ist komplett auf LED umgestellt

Baubetriebsamtsleiter Steffen Czerwienski berichtet, dass beispielsweise Ampfurth inzwischen komplett auf LED umgestellt ist. Mit der neuen Beleuchtungsart könne bis zu 80 Prozent beim Verbrauch gespart werden. „Bei Straßenbaumaßnahmen wird je nach Wirtschaftlichkeit ebenso geschaut, wo die Straßenbeleuchtung modernisiert werden kann. Als Beispiele möchte ich hier die Grazer und die Salzburger Straße in Oschersleben nennen“, so Czerwienski.