Oschersleben l „Es soll kein Fest der Verwaltung werden. Wir möchten schon, dass sich Stadträte, Vereine und auch die Bürger in die Vorbereitung der 1025-Jahr-Feier mit ihren Ideen und Gedanken einbringen“, machte Christiane Klare, Fachbereichsleiterin Zentrale Dienst/Soziales, in der Sozialausschusssitzung deutlich. Ein erster Aufruf zur Mitarbeit war bereits im Sommer des vergangenen Jahres ebenso aus einer Sozialausschusssitzung heraus an die Vereine und die Bevölkerung ergangen. Doch der Erfolg war eher mäßig. Eine einzige Person hätte sich gemeldet.

Zum Stadtjubiläum sagte sie auch, dass sich die Feierlichkeiten nicht auf ein einziges festes Datum beschränken sollten. Die ersten Vorstellungen gehen dahin, tatsächlich ein ganzes Jahr mit monatlichen Veranstaltungen zu feiern. Erst recht, da in das Jahr 2019 gleich mehre Jubiläen fallen. So wird das Tiergehege 85 Jahre, der Wiesenpark 111 Jahre alt. Das Freibad wird im kommenden Jahr 50 Jahre bestehen, die Schwimmhalle bringt es auf 40 plus 1. Es solle nicht nur in der Kernstadt, sondern auch in den Ortsteilen gefeiert werden.

Arbeitsgruppen vorgeschlagen

Aber Christiane Klare machte ebenso deutlich, dass, wolle man sich für ein großes Fest gute Bands sichern, schon bald Nägel mit Köpfen gemacht werden müsse. „Was wollen wir, was wollen wir wann?“, diese Fragen sollten in Vorbereitung des Stadtjubiläums bald geklärt werden.

Zur weiteren Organisation der 1025-Jahr-Feier schlug Christiane Klare vor, kleine Gruppen mit zwei, drei Leuten zu bilden, die sich auf bestimmte Schwerpunkte konzentrieren. So hat sich Rüdiger Breier (CDU) bereit erklärt, die „Sportgruppe“ zu übernehmen. Vielleicht würde es ja im Verlauf des Stadtjubiläums gelingen, ein großes Sportfest für ganz Oschersleben zu organisieren. Die Kulturgruppe hingegen sollte sich beispielsweise um den Festumzug kümmern, eine weitere Gruppe um die historische Aufarbeitung des Stadtjubiläums. Als Vorsitzende des Fördervereins der Nicolai-Kirche sicherte auch Stadträtin Ingeburg Gerke ihre Mitarbeit zu und meinte, in jedem Fall sollten auch Veranstaltungen in Oscherslebens Marktkirche stattfinden.

In der Runde der Sozialausschussmitglieder kamen in der Diskussion schließlich Vorschläge, wie beispielsweise ein großes und zentrales Kinder- oder Familienfest zu feiern. Ein Chortreffen könnte organisiert werden. Auch sollte die Aktion „Stolpersteine“ in die Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum integriert werden. Im März solle es eine weitere Zusammenkunft in Vorbereitung der 1025-Jahr-Feier geben. Interessierte Frauen und Männer, die sich einbringen möchten, können sich gern in der Stadtverwaltung melden.