Harbke l Nicht nur für das Sanierungsvorhaben Südstraße, sondern auch für jenes am langen Bogen an der Ostseite des Dorfes besteht nun grünes Licht. Mit dem Unterschied, dass die Straße der Einheit allein schon aufgrund ihrer Lage und Beschaffenheit ein deutlich aufwendigeres Projekt darstellt. Und anders als in der Südstraße (Kostenpunkt 270.000 Euro) schultert die Gemeinde Harbke die Maßnahme finanziell nicht allein, das wäre bei einem Gesamtvolumen von nach derzeitigem Stand etwa 800.000 Euro auch schwerlich möglich gewesen. Die Maßnahme trägt das Etikett „grundhafter Ausbau“, was bedeutet, dass auch die Versorgungsträger, hier zuoberst der Trink- und Abwasserverband Börde, ertüchtigend involviert sind.

„Uns liegt jetzt vom Land der Ausbauförderbescheid über 350.000 Euro vor“, lässt Bürgermeister Werner Müller wissen. „Da wir als Gemeinde und der TAV als beteiligter Baupartner die Eigenfinanzierung bereits geplant und beschlossen hatten, heißt das für uns, dass wir nun rasch zur konkreten Vorbereitung übergehen können.“ So würden die Ausschreibungen „noch in diesem Jahr“ auf den Weg gebracht und abgehakt, „so dass wir 2019 so früh wie möglich beginnen können.“

Schon jetzt bittet Müller die Anwohner um Verständnis, „da es sicherlich zu einigen Einschränkungen und Behinderungen kommen wird, das lässt sich ja nicht vermeiden.“ Die Straße der Einheit ist, gemessen an der Einwohnerzahl, die wohl größte Straße Harbkes.