Oschersleben l Am Damaschkeweg wächst die dritte Stadtvilla in die Höhe, konnte Richtfest gefeiert werden. Joachim Kunkel, Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsgenossenschaft „Neues Leben“ begrüßte zahlreiche Gäste, wie Oscherslebens Bürgermeisters Benjamin Kanngießer und natürlich die künftigen 15 Mieter.

Wie es traditionell Brauch ist, wurde der Richtspruch gesprochen, ehe der letzte Nagel von Benjamin Kanngießer, Joachim Kunkel, WG-Vorstand Grit Röhrborn, Bauleiter Olaf Kühn und von einem Vertreter der Rohbaufirma JBR ins Gebälk geschlagen wurde. „Ein weiterer Abschnitt unseres Wohnparks ‚Neues Leben‘ wächst in die Höhe. Die Straße und die ersten zwei Gebäude sind fertig“, so WG-Vorstand, Ronny Röper.

Für Stadtvilla 4, Haus D, war im April dieses Jahres Baubeginn. Der voraussichtliche Fertigstellungstermin wird für Mitte 2020 angegeben. Im Entstehen ist ein viergeschossiges Wohngebäude mit Tiefgarage und 15 barrierearme Wohnungen. Die künftigen Mieter gelangen über ein zentrales Treppenhaus mit Aufzug in ihre neuen Wohnungen. Wie schon bei den bereits bezogenen Stadtvillen gilt: Wiederum werden einige ältere Bürger einziehen, die ihre Häuser verkauft haben. Die Baukosten belaufen sich auf rund 3,1 Millionen Euro. Bau- und Planungsaufträge gingen wiederum an Firmen aus der Region.

Die Wohnungsgenossenschaft „Neues Leben“ hat das Areal mit 8500 Quadratmetern 2012 gekauft. Anschließend wurde die Damaschkesporthalle und alten Industriebrachen abgerissen. Der Bebauungsplan wurde 2015 bestätigt. Der Wohnpark „Neues Leben“ sieht den Bau von insgesamt vier Stadtvillen bis 2021 vor. Dann werden 70 Wohnungen und eine Gewerbeeinheit neu entstanden sein. Das Gesamtinvestitionensvolumen beläuft sich auf rund 12,2 Millionen Euro. Im Frühjahr 2018 wurde die erste Stadtvilla, im Sommer 2019 das zweite Wohnhaus bezogen. Der Wohnpark „Neues Leben“ hat für die Stadt Oschersleben nicht nur positive Auswirkungen hinsichtlich der Stadtentwicklung und des Stadtbildes. Die Mieter lassen auch die Einwohnerzahlen steigen, weil sie aus den umliegenden Orten in die Bodestadt zogen.