Emmeringen/Oschersleben/Klein Oschersleben l Die Kameraden der Oschersleber Feuerwehr mussten am Sonntag gleich zu gleich zu zwei Bränden ausrücken. Um 15.30 Uhr wurde ein Ödlandbrand im Ortsteil Emmeringen gemeldet. Schon auf der Anfahrt wurde klar, dass es sich aufgrund der Rauchentwicklung um eine größere Fläche handeln musste. Vor Ort brannte ein Stoppelacker und so wurden weitere Kräfte der Oschersleber und Schermcker Feuerwehr alarmiert. Stadtwehrleiter Sven Könnecke übernahm die Einsatzleitung und koordinierte die Einsatzkräfte. So wurde von mehreren Seiten der Brand bekämpft, um ein Ausbreiten zu verhindern. Erst nach rund einer Stunde war der Brand gelöscht.

Gegen 20 Uhr wurde erneut die Oschersleber Feuerwehr alarmiert. Diesmal ging es zu einem Brand in die Innsbruckerstraße. In einer alten Baracke brannte Müll und Unrat. Unter Atemschutz wurde der Brand zügig gelöscht. „In beiden Fällen ist die Brandursache unklar“, teilte Feuerwehrsprecher Andreas Ehrhardt mit.

Schon am Montagmittag folgte der nächste Einsatz. Die Kameraden rückten nach Klein Oschersleben in die Förderschule aus, wo große Aufregung herrschte. Der Hausmeister entdeckte Rauch im Keller und informierte sofort Schulleiterin Silke Heick. Umgehend wurde die gesamte Schule evakuiert. Innerhalb kürzester Zeit war diese abgeschlossen. Um 12.41 Uhr wurden die Feuerwehren Klein Oschersleben, Groß Germersleben und Oschersleben alarmiert. Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte stellten nach einer ersten Lageerkundung eine Rauchentwicklung fest. Von der Oschersleber Wehr ging ein Trupp unter Atemschutz in den Keller. Hier konnte die Ursache schnell gefunden werden. Mehrere Batterien der Notstromversorgung waren erhitzt und fingen an zu schmoren. Unter größter Vorsicht wurden die Batterien ausgebaut und ins Freie gebracht. Zum Atemschutztrupp der Oschersleber Wehr gehört ein Elektriker, der mit dieser Anlage vertraut war. Nach dem Einsatz, der eine gute Stunde dauerte, wurde der Keller gelüftet. Polizei und Rettungswagen waren vor Ort. Verletzt wurde niemand. Schulleiterin Silke Heick lobte den schnellen Einsatz.

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