Lockerungen

Die Bördeklinik in Neindorf lässt wieder Besucher zu

Patienten der Helios Bördeklinik in Neindorf können ab sofort wieder Besuch empfangen. Das zuvor monatelang nicht möglich. Allerdings gibt es auch jetzt noch einige Regeln zu beachten.

Von André Ziegenmeyer
Wer ein Smartphone hat und einen Patienten in der Helios Bördeklinik besuchen möchte, kann sich nach dem Abfotografieren eines QR-Codes digital registieren.
Wer ein Smartphone hat und einen Patienten in der Helios Bördeklinik besuchen möchte, kann sich nach dem Abfotografieren eines QR-Codes digital registieren. Foto: Helios

Neindorf l Wegen der stark gesunkenen Inzidenz-Werte ist die Zeit des strikten Besuchsverbotes vorüber. Darauf weist Pressesprecherin Rebecca Jahn hin. In den vergangenen Monaten hätten nur wenige Besucher die Bördeklinik betreten dürfen, beispielsweise um die Palliativstation zu besuchen. Das ist jetzt vorbei.

Ab sofort gibt es eine tägliche Besuchszeit von 15 bis 17.30 Uhr. Währenddessen dürfen Patienten pro Tag eine Person für eine Stunde empfangen. „Für Kinder sind nach vorheriger Absprache Ausnahmen möglich“, informiert Rebecca Jahn.

Allerdings gibt es Einschränkungen: Besuche in den Covid-Bereichen der Intensivstation und der Isolierstation sind nur in Einzelfällen und nach Rücksprache unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen möglich.

Ein Besucher pro Tag erlaubt

„Die Gesundheit der Patientinnen und Patienten sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat dabei oberste Priorität. Deshalb gelten für Besucher strenge Voraussetzungen, die auf den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts sowie der ministeriellen Verfügungen basieren“, betont die Pressesprecherin.

Vollständig Genesene müssen den Nachweis einer überstandenen Infektion mittels PCR-Test erbringen. Der Test muss mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegen. Vollständig geimpfte Besucher müssen ihren Impfpass oder eine Impfbestätigung mitbringen. Dabei müssen seit der letzten notwendigen Impfung mindestens 14 Tage vergangen sein. Wer nicht zu diesen Personengruppen zählt, muss ein negatives Testergebnis vorlegen. Es darf nicht älter als 24 Stunden sein. „Der Nachweis muss von einer offiziellen Teststelle, beispielsweise einer Apotheke, stammen“, erläutert Rebecca Jahn. Darüber hinaus müssen die Regeln zu Abstand und Händehygiene beachtet werden. Auch das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes ist erforderlich.

Die meisten brauchen einen Negativ-Test

Wie die Pressesprecherin erläutert, müssen sich Besucher registrieren. Das Krankenhaus empfiehlt dafür die digitale Variante. Dafür muss ein sogenannter QR-Code mit dem Smartphone abfotografiert werden. Er findet sich auf Plakaten im Eingangsbereich des Krankenhauses. Anschließend sind die Kontaktdaten einzutragen und einige Gesundheitsfragen zu beantworten. „Für Personen, die kein Smartphone besitzen, wird aber auch weiterhin ein entsprechendes Papierformular vorgehalten“, versichert Rebecca Jahn.

Die Lockerung des Besuchsverbotes sei ein erster Schritt zurück zur Normalität. „Wir wissen, dass das nun seit Monaten strenge Besuchsverbot in unserer Klinik für Patienten und Angehörige eine schwierige Situation war. Umso mehr freuen wir uns, dass wir unter den genannten Voraussetzungen wieder Besuche zulassen dürfen. Mit weiter sinkenden Infektionszahlen werden wir mit angemessenen Lockerungen auf die Situation reagieren,“ verspricht Klinikgeschäftsführer Michael Lange.