Oschersleben l Der erste Alarm ging um 10.56 Uhr ein. Anwohner hatten in Klein Oschersleben den Brand einer Waschküche bemerkt. Neben den Kräften der Klein Oschersleber Wehr selbst, rückten auch Feuerwehrleute aus Groß Germersleben sowie aus Oschersleben an, berichtet Andreas Ehrhardt. Er ist der Pressesprecher der Oschersleber Feuerwehren.

Beim Eintreffen der Brandschützer sei bereits dichter Qualm aus dem Nebengebäude gedrungen. „Der Hauseigentümer hatte bereits erste Löschversuche mit einem Feuerlöscher unternommen, musste diese aber aufgrund der Rauchentwicklung abbrechen“, erklärt Andreas Ehrhardt.

Ausgerüstet mit Atemschutzmasken drangen Feuerwehrleute in die Waschküche ein. Sie konnten das Feuer zügig löschen. „Die Brandlast wurde ins Freie verbracht und noch einmal abgelöscht. Im Anschluss wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert“, führt Andreas Ehrhardt näher aus. Nach rund 45 Minuten habe man den Einsatz beenden können.

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Doch noch während die Feuerwehrleute vor Ort waren, meldete die Rettungsleitstelle den nächsten Notfall. Im Seehäuser Weg in Oschersleber sollte eine geschlossene Tür geöffnet werden. „Umgehend wurde die neue Einsatzstelle von den Oschersleber Kameraden angefahren“, so Andreas Ehrhardt. Auch ein Rettungswagen und die Polizei wurden angefordert.

Notfall vermutet

Der Hintergrund: Ein Pflegedienst vermutete einen medizinischen Notfall, weil der Mieter der Wohnung die Tür nicht öffnete. Doch wenig später gab es Entwarnung. „Während der Wohnungstüröffnung durch die Feuerwehr, konnte der Mieter die Tür selbst öffnen. Er hatte lediglich geschlafen und das Klingeln und Klopfen nicht wahrgenommen“, erklärt der Pressesprecher der Wehren.

Doch auch nach diesem zweiten Einsatz war für die Oschersleber Kameraden noch nicht Schluss. Auf der Rückfahrt zur Feuerwache kamen die Einsatzkräfte direkt auf einen Verkehrsunfall zu. Er hatte sich auf der Kreuzung Berliner Straße / Lindenstraße ereignet.

Zwei Pkw waren zusammengestoßen. Verletzt wurde dabei niemand. „Die Unfallstelle wurde von der Feuerwehr und der Polizei abgesichert“, berichtet Andreas Ehrhardt. Auslaufende Betriebsstoffe mussten mit Bindemittel abgestreut werden. In Absprache mit der Polizei, wurden die Unfallfahrzeuge laut Ehrhardt aus dem Kreuzungsbereich geschoben, um die Verkehrsbehinderungen gering zu halten.

Am Abend folgte für die Oschersleber Feuerwehrleute dann der vierte Einsatz. Mehrere Anwohner hatten in der Schermcker Straße eine starke Rauchentwicklung gemeldet. „Nach einer längeren Suche wurde auf einem Grundstück eine Feuerschale ausfindig gemacht, die vermutlich die Ursache für die Rauchentwicklung war“, informiert Andreas Ehrhardt. Weitere Maßnahmen seitens der Feuerwehr seien nicht erforderlich gewesen.