Gröningen l Nachdem bereits Ende 2017 in der Ottleber Kindertagesstätte „Schloss Trautenburg“ Handwerker zugange waren und unter anderem die Heizung technisch umgestellt beziehungsweise erneuert haben, werden dort auch 2018 Handwerker und Bauarbeiter erwartet. Und zwar vor allem in der ersten und in der zweiten Etage, wo vieles neu werden soll.

Die Fußböden beispielsweise oder auch die Wände, Decken und die Beleuchtung. Und das sowohl in den Gruppen- und Funktionsräumen als auch auf den Fluren. „214.000 Euro werden dafür ausgegeben“, kündigt Verbandsgemeindebürgermeister Fabian Stankewitz an. Bund und Land steuern aus dem Förderprogramm Stark V 184.000 Euro bei. Die Gemeinde muss die restlichen 30.000 Euro aus der eigenen Tasche draufpacken. Was aber kein Problem ist, denn die sind im Haushaltsplan dieses Jahres berücksichtigt, der wiederum dieser Tage vom Landkreis genehmigt worden ist.

214.000 Euro für Ottleber Kita

So dass damit also auch für die Kofinanzierung der geplanten Arbeiten am Gröninger Feuerwehrgerätehaus gesorgt ist, die ebenso vom Programm Stark V gefördert werden. Das Gerätehaus wird einen Anbau, unter anderem für einen neuen Sozialtrakt bekommen. Dafür sind 478.500 Euro nötig. 398.500 Euro kommen von Land und Bund, 80.000 Euro aus dem Säckel der Gemeinde. „Wobei 2018 nach der Planung mit den Arbeiten begonnen und das Projekt 2019 beendet wird“, sagt Fabian Stankewitz.

Ob das mit den Arbeiten in der Kroppenstedter Schule zeitlich auch so klappt, würde davon abhängen, wann die Fördermittel genehmigt werden, worauf noch gewartet wird. Hier sollen aus dem Stark-V-Förderprogramm 157.500 Euro kommen und aus dem Geldbeutel der Gemeinde 80.100 Euro genommen werden, um etwas für den Brandschutz zu tun sowie den Sanitär-, Heizungs-, und Elektro-Bereich zu modernisieren.

Anbau für Gröninger Gerätehaus

Mit Hilfe aus diesem Programm Stark V sollen auch die baulichen Probleme in der Wulferstedter Kindertagesstätte gelöst werden. Eine Förderung von 236.900 Euro ist nach derzeitigen Erkenntnissen dafür nötig, die auch beantragt worden ist. „Hier müssen aber noch Untersuchungen sowie Beratungen mit der Denkmalschutzbehörde abgewartet werden, bis entschieden wird, wie dieses Kita-Problem gelöst wird“, sagt der Verbandsgemeindebürgermeister.

Mit der jetzt erfolgten Genehmigung des Haushaltsplanes der Verbandsgemeinde ist aber nicht nur die Kofinanzierung für solche Stark-V-Projekte oder für den Neubau des Verwaltungssitzes gesichert. Der Etat gibt auch eine erste Grundlage für die Sanierung der Gröninger Kindertagesstätte, die etwa 800.000 Euro kosten wird und für die Fördermittel aus dem Landesförderprogramm KSG (Städtebauförderung für kleinere Städte und Gemeinden) beantragt worden sind. In der Regel werden in diesem Förderprogramm zwei Drittel der Kosten übernommen. „Aber auch hier haben wir noch keine Fördermittelzusage“, so Fabian Stankewitz.

Gänzlich aus der eigenen Tasche wird die Verbandsgemeinde hingegen zwei neue Fahrzeuge für die Stadtwirtschaft bezahlen, die dann den Bereichen Süd und Nord sowohl für den Winterdienst als auch für all die anderen Aufgaben zur Verfügung stehen werden. Welche Fahrzeuge mit welcher Ausstattung für die insgesamt geplanten 335.000 Euro genau angeschafft werden, das werden Verbandsgemeinde und Mitgliedsgemeinden gemeinsam entscheiden. Und zwar am 10. April, wenn Firmen ihre Angebote und Varianten Vertretern der Verbandsgemeinde und den Bürgermeistern der Mitgliedsgemeinden in Gröningen präsentieren.