Krottorf l Der eine oder andere Knirps ist auch in den vergangen Tagen schon mal in der Hoffnung hierher zur Krottorfer Burg gekommen, auf dem neuen Spielplatz herumtoben zu dürfen. Doch war das Gelände bisher noch gesperrt. Die neuen Spielgeräte standen zwar schon an Ort und Stelle, aber vor einer Freigabe musste noch der TÜV alles prüfen und abnehmen.

Das ist nun vor wenigen Stunden passiert, so dass jetzt alles ganz anders aussieht. Denn die Sperrbänder sind allesamt weg, kein Verbotsschild weit und breit, der Weg zu all den tollen Spielgeräten ist also frei.

Offizielle Eröffnung des Spielplatzes

Diesen Weg gehen nun zuallererst Mädchen und Jungen der Krottorfer Kindertagesstätte. Denn sie sind mit ihrer Kita-Leiterin Bärbel Krüger und einigen Eltern zur offiziellen Eröffnung der neuen Spielanlage gekommen, zu der Nicole Schliebener als stellvertretende Verbandsgemeindebürgermeisterin der Westlichen Börde eingeladen hat. Die nun auch den Startschuss gibt und den Kindern viel Spaß mit und auf dem neuen Spielplatz wünscht.

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Spaß, den der Krottorfer Nachwuchs auch schon Sekunden später hat und dem Kita-Namen „Klettermax“ alle Ehren bereitet. Denn da die Mädchen und Jungen jetzt dürfen, erobern beispielsweise Enie, Lia und Janik umgehend das Trampolin, Janik und Aiden die Vogelnestschaukel oder Gustav und Marlin die große Rutsche. Wie auch alle anderen sofort ihren Spaß auf dem neuen Spielplatz haben.

Kita-Kinder bereiten ihrem Namen Ehre

Während also nun die Kinder klettern, rutschen, schaukeln oder auch springen ist Gelegenheit für ein Gespräch mit Nicole Schliebener und Bärbel Krüger. Die sich beide sichtbar freuen, dass die Lüttchen so viel Freude auf dem neuen Spielplatz haben. Der 35.000 Euro gekostet hat, wie Nicole Schliebener sagt. Von denen aber die Gemeinde nur 7000 Euro aus der eigenen Kassen nehmen musste, alles andere von der EU aus dem Förderprogramm Leader bezahlt worden ist.

Allein hat die Verbandsgemeinde auch nicht den Standort für den neuen Spielplatz bestimmt. Vielmehr sind alle Ortsbewohner um ihre Meinung gebeten worden, von denen sich auch viele an dieser Umfrage beteiligt haben, wie Nicole Schliebener sagt. Und dabei hat die Mehrheit den jetzt genutzten Platz favorisiert.

Bürger haben den Standort festgelegt

Womit sich die Krottorfer also auch gegen den Standort des bisherigen Spielplatzes ausgesprochen haben. Ein Spielplatz, der schon seit etlichen Jahren keiner mehr war, weil nicht zuletzt sämtliche Spielgeräte nach und nach verfallen sind. Zudem sei dieser alte Spielplatz viel zu nahe an der Bode und damit dieser Standort für die Kinder sehr gefährlich gewesen, wie Nicole Schliebener und Bärbel Krüger sagen: „Diese Gefahr gibt es hier nicht mehr.“ Auch all die neuen Spielgeräte sind alles andere als gefähr- lich, so Nicole Schliebener und Bärbel Krüger.

Und diese Spielgeräte gefallen den Krottorfer Mädchen und Jungen, wie zu sehen ist. Enie, Lia und Janik hüpfen immer noch auf dem Trampolin herum, Janik und Aiden schaukeln weiterhin mit großer Freude und auch alle anderen Kita-Kinder haben großen Spaß auf der neuen Spielanlage.