Oschersleben l Jörg Gutbrodt, Marie Büttner und Fabian Waßmus – drei Namen, an die sich einige der Besucher des Kinder- und Jugendclubs „Cross Point“ des DRK noch gewöhnen müssen. Das Trio folgt auf die Sozialpädagogin Svenja Domagalla, die Bundesfreiwilligendienstlerin (Bufdi) Lisa Zuchowski und Dennis Reimche, der ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im „Cross Point“ absolvierte.

Der Sozialpädagoge bewarb sich auf die frei gewordene Stelle von Svenja Domagalla. „Ich wollte eingefahrene Gleise verlassen und etwas Neues wagen“, so der Wanzleber. Bevor er zum DRK wechselte, arbeitete er beim VHS Bildungswerk in Oschersleben, einem Aus- und Weiterbildungszentrum.

Zulauf im Jugendclub erhöhen

Jörg Gutbrodt war für die berufliche Bildung von jungen Erwachsenen zuständig. Er half Siebtklässlern von Sekundar- und Förderschulen dabei, ihre Interessen und Stärken zu erkunden und ihnen so die Berufswahl zu erleichtern. „Dadurch habe ich gute Kontakte zu Lehrern und Schülern“, sagt er. Er erhofft sich, dadurch den Zulauf zum „Cross Point“ zu erhöhen. Außerdem will er auch in den Ortsteilen Treffpunkte für Jugendliche einrichten.

Marie Büttner macht wie Fabian Waßmus seit Oktober ihren Bundesfreiwilligendienst im „Cross Point“. Die 18-Jährige kennt Jörg Gutbrodt schon aus dem Schulprojekt. Jetzt ist er ihr Chef. Die Jugendliche hat zwischen Schule und Bundesfreiwilligendienst schon eine Ausbildung zur Kinderpflegerin gemacht. Ihr Wunschberuf ist Erzieherin. Bis August nächsten Jahres will sie Berufserfahrung sammeln und herausfinden, um welche Altersgruppe sie sich später kümmern möchte.

Jugendarbeit als Herzenssache

Gerade will sie lieber in den Kindergarten. „Kleine Kinder sind leichter zu motivieren. Manchmal bocken sie kurz, dann ist aber auch wieder gut“, sagt Marie Büttner. Am liebsten hätte sie auch ihren Bundesfreiwilligendienst im Kindergarten gemacht, aber die Plätze waren schon belegt.

Fabian Waßmus hat eine andere Vorstellung. Er will später mal in einem Kinderheim oder einer Jugendeinrichtung wie dem „Cross Point“ arbeiten. „Älteren Kindern kann man besser etwas vermitteln. Sie verstehen einfach mehr“, sagt der 21-Jährige Er hat sich schon zum Hauswirtschaftler und Familienpfleger ausbilden lassen.