Ausleben l Auf den Friedhöfen Ottleben, Warsleben und Üplingen wurde je eine Fläche ausgewählt, auf der künftig eine neue Bestattungsart angeboten werden soll. Speziell geht es darum, halbanonyme Bestattungen zuzulassen. „Auf den ausgewählten Flächen werden Granitplatten in die Erde gelassen, die überfahrbar sind und damit die Pflege der Grabanlagen erleichtern. In die Granitplatte wird der Name des Verstorbenen und das Sterbedatum eingraviert. Die Hinterbliebenen können zwischen Einzel- und Doppelgrab sowie zwischen Erd- und Urnenbestattung wählen“, erklärt Bürgermeister und Bauausschussvorsitzender Dietmar Schmidt.

Wenn Hauptausschuss und Gemeinderat grünes Licht für das Vorhaben gegeben haben, werde ein Plan erstellt, wie das neue Grabfeld angeordnet werden soll, ob im „Schachbrettmuster“ oder diagonal.

Das Angebot einer neuen Bestattungsart zieht auch die Änderung der Friedhofssatzung nach sich. Hier müssen die Änderungen wie auch die zu entrichtenden Gebühren eingearbeitet werden.

Die Gemeinde Ausleben wird nicht die erste Kommune in der Verbandsgemeinde sein, die ihren Bürgern dieses neue Angebot der Bestattungsart unterbreitet. In Gröningen werden Menschen bereits in dieser Form bestattet. Seit dem 1. Januar 2021 ist dies auch in der Stadt Kroppenstedt möglich.