Bahrendorf l Eine Unmenge an Kraft benötigten die Frauen und Männer des Heimatvereins „De Bahrndorper“ nicht, um auf dem Platz vor dem Bürgerhaus den etwa acht Meter langen mit einer Krone geschmückten Maibaum in die Höhe zu hieven. Das lag an der pfiffigen Kurbelkonstruktion, die Vereinschef Carsten Loof bediente und damit den Maibaum in die Senkrechte zog. Viel Spaß hatten die Vereinsmitglieder und ihre Gäste am Aufstellen des Maibaums aber dennoch.

„Wir haben uns vor Jahren dazu entschlossen, diese Konstruktion einzusetzen, da die Anzahl unserer Mitglieder zurück ging“, gab Loof zu verstehen. Weniger Mitglieder würde auch bedeuten, dass immer mehr kräftige Arme fehlen würden, um den Maibaum mit reiner Muskelkraft aufzustellen.

„Der Winter ist durch, jetzt fängt es an, warm zu werden“, eröffnete Carsten Loof die Freiluftsaison der Veranstaltungen des Heimatvereins in Bahrendorf. Beim Aufstellen des Maibaums kümmerten sich die rührigen Vereinsmitglieder wieder bestens um die Versorgung ihrer Gäste mit Grillgut, Suppe aus der Feldküche und Getränken. Die Kinder konnten an einem Bastelstand ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

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Wie Loof weiter erwähnte, hatten sich die Vereinsmitglieder Tage vor dem Fest getroffen, um den Maikranz zu binden. Zudem erweckten sie das Bahrendorfer Wahrzeichen, dass Männecken Piss, aus dem Winterschlaf. Der kleine Mann mit dem kräftigen Wasserstrahl steht dann im Sommer wieder im Mittelpunkt, wenn der Heimatverein sein viel beachtetes und gut besuchtes Lichterfest am Teich veranstaltet.