Dodendorf l Zusammen mit einem Vertreter der Gemeinde inspizierten kürzlich der Bürgermeister von Dodendorf, Michael Schmitz (WVU), und die drei Dorfbewohner Hans-Joachim Panwitz, Willie Ullscheck und Norbert Fischenbeck die Flutgräben in Dodendorf.

„An einigen Stellen haben die Anwohner schon selbst das Heft in die Hand genommen und den Bewuchs in den Gräben entfernt. Das kann aber nicht die Lösung sein. Wir brauchen eine geregelte, systematische Säuberung“, forderte Bürgermeister Schmitz bei dem Rundgang durch Dodendorf im Gespräch mit dem Vertreter der Gemeinde. Dieser sagte ihm im Anschluss an den Vorort-Termin zu, alle Fakten mitzunehmen und in der Verwaltung an den Verantwortlichen weiter zu geben.

Flutgräben sind zugewachsen

„Jetzt muss aktuell etwas getan werden. Manche Flutgräben hier bei uns in Dodendorf sind so zugewachsen, da sieht man nicht einmal mehr, dass dies mal Flutgräben waren“, meinte Hans-Joachim Panwitz. Solch einen Zustand gebe es immer wieder.

„Immer wieder müssen wir darauf hinwirken, dass hier etwas gemacht wird“, ärgerte sich Hans-Joachim Panwitz, „gerade jetzt bei den Regengüssen im Herbst ist die Gefahr sehr groß, dass da etwas passieren kann.“

Auch für Norbert Fischenbeck ist es höchste Zeit, dass sich „die Gemeinde und die Wasserbehörde diesem Thema endlich mal richtig annehmen“. Zunächst einmal müsse aber sicherlich geklärt werden, welche Gräben in die Verantwortung der Gemeinde und welche in die der Unteren Wasserbehörde gehören.

Gräben blieben zugewuchert

Fischenbeck: „Schon vor Jahren gab es mal eine Besichtigung der Gräben zusammen mit der Gemeinde . Passiert ist – bis heute – nichts.“ Der Vertreter der Gemeinde habe damals zugesagt, dass er das mit den Wasserbehörden klären wolle. Fischenbeck: „Die Gräben sind nach wie vor zugewuchert.“

Am Anfang der Schulstraße in Dodendorf ist beispielsweise der Entwässerungskanal „Schließe“. Dieser Graben muss, so Schmitz, die Entwässerung von ganz Dodendorf gewährleisten. „Die ,Schließe‘ muss das Regenwasser hier bei uns in Dodendorf auffangen und unterirdisch zur Sülze abtransportieren. Das ist einer der wichtigsten Gräben überhaupt. Hier muss es eine regelmäßige Überprüfung geben.“

Nach eineinhalbstündiger Besichtigung im Regen verabschiedeten sich die Teilnehmer im guten Glauben auf eine kurzfristige Lösung seitens der Gemeinde. Schmitz hofft, dass auch hier seine Maxime helfen wird: „Nur das Miteinander bringt Lösungen.“