Ausleben l Auch wenn vieles ähnlich wie in den Vorjahren ablief, war dieser Laternenumzug der Ausleber Kindertagesstätte „Schloss Trautenburg“ doch etwas Besonderes. Zum einen war es einer der wärmsten Abende, an denen je ein Laternenumzug im November stattfand. Und zum anderen gab es in diesem Jahr einen Teilnehmerrekord, wie die Orgnisatoren erfreut feststellten.

Bereits vor dem offiziellen Start sammelten sich die Mädchen und Jungen der Gemeinde mit ihren Geschwistern, Eltern, Großeltern und Freunden vor der Kindertagesstätte. Überall sah man phantasievolle bunte Laternen und jedes Kind war stolz, seine Laterne selbst zu tragen.

Mit flotten Rhythmen vom Oschersleber Spielmannszug begleitet und abgesichert durch die Mitglieder der Feuerwehr ging es dann auf eine Runde durch den Ort. Dabei wurde in Sachen Tempo und Streckenlänge auf die kurzen Beine der Kinder Rücksicht genommen.

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Während der Laternenumzug unterwegs war, wurde am Schloss schon alles für die Rückkehr der hungrigen Teilnehmer vorbereitet. Rony Röper, Guido Busse und Mike Schannor hatten am Grill alle Hände voll zu tun. An Verkaufstresen für kalte Getränke oder einen Glühwein warteten der Förderverein und viele fleißige Helfer auf den Ansturm. Der ließ auch nicht lange auf sich warten.

Dank an die fleißigen Helfer

Im Schein der großen Feuerschale gaben die Oschersleber Musiker unter Leitung von Siegfried Wesemeier noch eine Kostprobe aus ihrem umfangreichen Repertoire und bekamen dafür Applaus von den begeisterten Teilnehmern.

Gerade die Feuerschale übte auf die Jüngsten wohl eine besondere Faszination aus. Unter den wachsamen Augen ihrer Muttis verfolgten sie genau, wie das Holz langsam herunter brannte.

Bei der guten Vorbereitung musste niemand lange auf eine heiße Wurst oder Boulette und Getränke warten. Schnell waren alle Hungrigen und Durstigen versorgt. Im Schein der Feuerschale und bei den lauen Temperaturen nutzten die Ausleber die Gelegenheit zu einem gemütlichen Beisammensein.

„Die große Teilnehmerzahl zeigt deutlich, dass der Laternenumzug nicht nur einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Gemeinde hat, sondern auch, dass das Konzept aufgeht“, stellten die Organisatoren fest. Alle zusammen verlebten gemeinsam schöne Stunden.

Kindertagesstätten-Leiterin Kerstin Busse bedankte sich am Ende bei allen fleißigen Helfern, „ohne die solch eine Veranstaltung nicht möglich wäre“, wie sie sagte.