Oschersleben l Die Polizei Sachsen-Anhalts, Bau- und Verkehr- sowie Kultusministerium, die Öffentlichen Versicherungen, die Unfallkasse und die Landesverkehrswacht haben auch in diesem Jahr gemeinsam zum Mal- und Zeichenwettbewerb aufgerufen. Insgesamt 17 Grundschulen des gesamten Landkreises haben sich 2019 daran beteiligt.

848 Bilder eingegangen

Welche Gedanken sich die Mädchen und Jungen der 1. bis 4. Klassen zum Thema „Mitdenken statt ablenken – Pass auf im Straßenverkehr!“ gemacht haben, davon „erzählen“ 848 Kinderzeichnungen. Die Zeichnungen berichten von richtigem und falschem Verhalten mit dem Fahrrad, auch der Erwachsenen. Die Grundschüler haben festgehalten, wovon sich Mama, Papa oder Oma und Opa im Straßenverkehr ablenken lassen, welche Beobachtungen die Kinder als Mitfahrer gemacht haben. Einige kleine Zeichner haben wiederum in ihren Bildern festgehalten, was sie sich von den Erwachsenen im Straßenverkehr wünschen.

Auch wenn in diesem Jahr deutlich weniger Zeichnungen als im Vorjahr, 2018 beteiligten sich 18 Schulen des Landkreises mit insgesamt 1186 Kinderzeichnungen, zum Zeichenwettbewerb eingereicht worden sind, so fiel der Jury die Entscheidung nicht weniger leicht, eine Auswahl von zehn Zeichnungen zu treffen. Jene zehn Zeichnungen gehen in die nächste „Runde“ und es besteht damit die Chance, es vielleicht in den Jahreskalender 2020 zu schaffen, eines von zwölf Kalenderblättern zu belegen.

Schwere Wahl für die Jury

„Die Zeichnungen aus der Börde waren doch immer sehr erfolgreich. Immerhin haben es durchschnittlich zwei in den Kalender geschafft. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass landesweit bis zu 10.000 Zeichnungen eingereicht werden“, erklärt im Namen der Jury, Polizeioberkommissar Volker Rauhut. Ihm standen in diesem Jahr Monique Friedo von der Kreissparkasse Börde, Claudia und Christina Gerecke von der Verkehrswacht des Landkreises Börde, Polizeikommissarin Anika Jenrich und Hans-Joachim Rudek, Geschäftsführer der Verkehrswacht Oschersleben als Jurymitglieder zur Seite.

Egal, wie viele Zeichungen die einzelnen Schulen auch eingereicht haben, Sieger sind alle. Alljährlich wird mit Geschenken ein Anreiz geschaffen, sich am Malwettbewerb zu beteiligen. Zudem kann die Jury Vorschläge für die aktivste Schule einreichen. Diese werden mit einer Geldprämie ausgezeichnet.

Die Jury des Landkreises Börde schlug die Grundschule Langenweddingen, von 72 Schülern beteiligten sich 68, das sind 94,44 Prozent und die Puschkin-Grundschule Oschersleben, 132 Schüler reichten 127 Zeichnungen ein, das sind 96,21 Prozent, als aktivste Schulen vor.