Oschersleben l „Noch liegen wir im Plan, gibt es keine Verzögerungen. Doch wenn die Temperaturen nicht steigen, müssen die Restarbeiten am Dach und auch das Dämmen der Fassade warten“, meinen Ronny Röper und Grit Röhrborn, Vorstände der Wohnungsgenossenschaft „Neues Leben“ Oschersleben. Gemeinsam mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Joachim Kunkel präsentieren sie in diesen Tagen den Fortgang der Arbeiten an der ersten Stadtvilla im Wohnpark „Neues Leben“. Auf dem Areal entlang des Damaschkeweges ist das Mehrfamilienhaus mit 15 Wohnungen beinahe fertig. Grit Röhrborn, Joachim Kunkel und Ronny Röper berichten, dass zum 1. Mai die Mietverträge unterzeichnet sind. Bis auf eine sind alle Wohnungen vergeben. Unter den Mietern sind junge Familien, aber auch bisherige Mieter der Wohnungsgenossenschaft, die in moderne wie altersgerechte und barrierearme Wohnungen ziehen wollen. Doch auch Zuzüge aus dem Umland, Menschen, die auf den Dörfern ihre Häuser verkauft haben, kann die Wohnungsgenossenschaft als neue Mieter in der Stadtvilla willkommen heißen.

Die erste Stadtvilla beherbergt auf vier Etagen 15 Wohneinheiten mit acht Zweiraumwohnungen, vier Dreiraumwohnungen und drei Vierraumwohnungen auf einer Fläche von insgesamt rund 1200 Quadratmetern. Die Dachgeschosswohnungen haben eine Dachterrasse, die anderen Balkon oder Terrasse. In ihre Wohnungen gelangen die Mieter über ein zentrales Treppenhaus oder über einen Fahrstuhl. Die Stadtvilla verfügt auch über eine Tiefgarage.

8500 Quadratmeter

Auf dem etwa 8500 Quadratmeter großen Baugrundstück zwischen Damaschkeweg und Wilhelm-Heine-Straße werden neben dem sogenannten Haus C, der ersten Stadtvilla, drei weitere Mehrfamilienhäuser errichtet. Mit dem Bau des zweiten Hauses werde bereits im April dieses Jahres begonnen. Es wird mit 30 Wohnungen doppelt so groß wie die erste Stadtvilla sein. 2019 und 2020 folgen die nächsten Häuser. „Der Bedarf ist da, die Nachfrage groß“, so Ronny Röper.

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Die Führungsriege der Wohnungsgenossenschaft verweist auf die ideale Lage des Wohnparks. Bahnhof, Busbahnhof, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte und Apotheken sind allesamt fußläufig zu erreichen.

„Mit dem Bau der Stadtvillen, aber auch mit der Sanierung des Wohnungsbestandes, beispielsweise durch den Einbau von barrierefreien Duschen, stellen wir uns Stück für Stück mehr darauf ein, dass unsere Mieter älter werden. Und viele von ihnen möchten in ihren angestammten Wohnungen alt werden“, erklärt Vorstandschef Röper.

Die Wohnungsgenossenschft „Neues Leben“ ist mit 1470 Wohnungen der größte Vermieter in der Kernstadt Oschersleben.