Berlin l Mit der Initiative „Sport und Umweltschutz: Eine gute Idee!” belegte der Verein bei der Verleihung der „Sterne des Sports“ in Gold am Dienstag in Berlin den 4. Platz. Die Auszeichnung ist mit einer Geldprämie von 1 000 Euro verbunden. Zuvor hatte sich der Klub in zwei Jury-Runden auf lokaler und regionaler Ebene durchgesetzt und damit für das große Finale qualifiziert.

Großer Zusammenhalt

„Der LSV 90 bietet seinen Mitgliedern mehr als nur die Gelegenheit, Sport zu treiben. Schon seit 2009 engagiert sich der Verein mit der Interessengemeinschaft Klein Oschersleben aktiv im Umweltschutz“, begründete der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in einer Pressemitteilung die Jury-Entscheidung. Gemeinsam würden Projekte ins Leben gerufen und durchgeführt. So haben die sportlichen Umweltschützer Vogelnistkästen gebaut und aufgehängt, Insektenhotels gebastelt und Müllsammel-Aktionen durchgeführt. Regelmäßig finden Kinderzeltlager und Paddelboot-Touren statt. „All das trägt zum Zusammenhalt im Verein bei und entwickelt auch bei den jungen Vereinsmitgliedern ein Bewusstsein für ihre Umwelt“, hieß es weiter.

17 Vereine nominiert

Der Wettbewerb „Sterne des Sports“ wurde 2004 vom DOSB und den deutschen Volksbanken/Raiffeisenbanken ins Leben gerufen. Damit werden Sportvereine geehrt, die sich durch ein besonderes gesellschaftliches Engagement auszeichnen. Insgesamt waren 17 Vereine für den „Oscar des Breitensports“ nominiert. Gewinner wurde der TSV 1848 Erlangen aus Bayern, Platz zwei belegte die Wassersportinitiative „Sail United“ aus Lübeck, Dritter wurde die Turnerschaft 1882 Klein-Krotzenburg aus Hessen.

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