Neuwegersleben l Dass in Neuwegersleben täglich etliche Pendler aus allen Himmelsrichtungen per Auto eintreffen, um von hier aus gemein- sam zur Arbeitsstätte weiterzufahren, findet der Neuwegersleber Dietmar Hobohm „sehr lobenswert“. Vor allem, weil diese Gemeinschaftsfahrer nach Ansicht des Bauausschussvorsitzenden der Gemeinde Am Großen Bruch damit einen Beitrag für den Klimaschutz leisten würden.

Umweltschutz und Umweltsünde

„Aber genau deshalb verstehe ich es nicht, warum es einige dann doch nicht so gut mit der Umwelt meinen“, sagt Dietmar Hobohm. Denn wie er immer öfter feststellt, stellen die Kraftfahrer ihre Autos nicht nur auf dem gemeindeeigenen Parkplatz am Klein-Berliner-Hof ab, sondern nutzen einige davon diesen Parkplatz mit- unter auch als Abfalleimer. „Da wird Müll entsorgt und auch schonmal der Aschenbecher geleert“, so Hobohm. Dreck, der dann vom Gemeindearbeiter beseitigt werden muss.

„Das geht so nicht“, sagt Dietmar Hobohm, der deshalb auch daran erinnert, dass es sich um einen gemeindeeigenen Parkplatz handelt, der auch laut Beschilderung nur Besuchern des Klein-Berliner-Hofes zur Verfügung steht. „Auch wenn es in diesem Haus keine Gaststätte mehr gibt, wird es doch von Vereinen, der Gemeinde Am Großen Bruch und auch von der Verbandsgemeinde als Versammlungs- und Veranstaltungsstätte genutzt“, so Hobohm.

Schweinereien als Hinterlassenschaft

Dass tagsüber hier Kraftfahrer ihre Autos abstellen, wäre dennoch kein großes Problem, „wenn sie nicht diese Schweinereien hinterlassen würden“, sagt Dietmar Hobohm und regt nun vor diesem Hintergrund an: „Vielleicht sollten wir als Gemeinde mal über eine Parkplatzgebühr nachdenken, wie sie auch von anderen Kommunen für die Nutzung gemeindeeigener Parkflächen erhoben wird.“