Das Schulmuseum sucht...

... den ältesten noch lebenden Schüler, der einst in Oschersleben zur Schule ging;

.... Klassenfotos aus verschiedenen Jahrzehnten, vor allem aber der letzten 30 Jahre;

... Schulgeschichten. Bürger sind aufgerufen, ihre Erinnerungen an die Schulzeit aufzuschreiben und mitzuteilen.

....für die weitere Ausgestaltung fehlt so mancher Euro,

Spenden können auf das Konto des Fördervereins

DE43 8105 5000 0501 0272 54 überwiesen werden.

Oschersleben l Gut ein Jahr ist es nun her, dass der Förderverein Schulmuseum Oschersleben gegründet wurde. Auf der nun anberaumten Mitgliederversammlung konnte Vereinsvorsitzende Gunhild Dannenberg eine positive Bilanz auf dem Weg zum Schulmuseum ziehen. Doch Fakt ist auch: Bis zum Eröffnungstag 8. September 2019, gibt es noch viel Arbeit. Viele Ideen, wie das Museum im Keller der Puschkin-Schule einmal aussehen könnte, sind realisiert. „Aber wir befinden uns bei vielen Dingen auch noch in der Findungsphase. Und gerade weil noch so viel Arbeit vor uns liegt, ist die Initiative eines jeden Einzelnen gefragt“, betonte Gunhilde Dannenberg in ihrem Bericht.

In jedem Fall aber werden seit der Mitgliederversammlung am Dienstag die Reihen des Fördervereins von zwei Männern gestärkt, die sich in jedem Fall einbringen möchten. Da ist zunächst der Oschersleber Unternehmer Dirk Cholewinski zu nennen, der vom Aufbau des Museums so begeistert ist, dass er im Förderverein mitmischen möchten. Das zweite neue Mitglied ist gar Ehrenmitglied. Vom ehemaligen Puschkin-Schüler und ehemaligen Landrat Burkhard Kanngießer erhoffen sich die Mitglieder des Fördervereins, dass er mit seinen Kontakten die „richtigen Strippen“ zur Wirtschaft zieht. Denn: Viele, viele Dinge haben die Menschen nicht nur aus Oschersleben und Umgebung dem künftigen Schulmuseum als Spenden zur Verfügung gestellt, „doch wollen wir unser Konzept von einem Museum zum Mitmachen, zum Anfassen und Lernort umsetzen, brauchen wir vor allem noch bis zum Eröffnungstag viel Geld“, macht Gunhild Dannenberg deutlich, die während der Zusammenkunft jedem Mitstreiter dankte, Hans-Georg Hahn und Lutz Bittner besonders hervorhob.

Schüler als Museumsbegleiter

Künstler Kay Elzner hat die Wände gestaltet, 15 Tische für die Ausstellung sind gekauft und von Schülern und Lehrern aufgebaut worden. Auch Schiefertafeln, Griffel, Federn und Tintenfässer konnten angeschafft werden. Neben den alten Schulbänken können ebenso Tische und Stühle aus DDR-Zeiten im künftigen Museum präsentiert werden. „Viele Ausstellungsstücke sind da, aber wie präsentieren wir sie?“, fragte Gundhild Dannenberg in die Runde.

Um die noch vor ihnen liegende Arbeit besser bewältigen zu können, werden die Vereinsmitglieder Arbeitsgruppen bilden, die sich mit der Darstellung der Ausstellungen, der Gestaltung eines Flyers oder mit dem Ablauf des Eröffnungstages beschäftigen werden. Schüler sollen im Übrigen zu Museumbegleitern ausgebildet werden. Sie werden die Gäste dann durch das Museum führen.