Oschersleben l Den Anfang machte Susanne Specht. Die Kita-Leiterin stellte ihre Einrichtung vor und führte die Lokalpolitiker und Amtsmitarbeiter durch die Räumlichkeiten der Tagesstätte, bevor die Beschlussvorlagen gelesen wurden.

Als erstes stand ein Förderantrag der Arbeiterwohlfahrt (AWO) auf dem Plan, die Arbeit seines Zirkusprojektes „Awolinos“ mit 3500 Euro noch in diesem Jahr zu unterstützen. „In dem Antrag wird ausführlich dargestellt, dass sich das Projekt stetig weiterentwickelt, qualitativ wie auch quantitativ“, führte Hauptamtsleiterin Christiane Klare gegenüber den Anwesenden aus.

Ingeborg Gehrke von der CDU lobte das Projekt, dass einst in Zeiten, als sie die Jugendamtsleiterin war, gemeinsam mit der AWO aus der Taufe gehoben wurde. „Die Inklusion ist hier super: Gymnasiasten, Sekundar-, Grund- und Förderschüler verbringen hier gemeinsam ihre Zeit“, sagte Gehrke. Allerdings empfand die Rätin die gewünschte Fördersumme von 3500 Euro zu hoch und schlug eine Reduzierung um 1000 Euro vor. „Dieser Posten wäre im Haushalt ansonsten komplett aufgebraucht“, begründete Gehrke.

Der Ausschussvorsitzende Nico Haase („Wir für Emmeringen“) dagegen gab an, keine Bauchschmerzen zu haben, sollte der gesamten Summe stattgegeben werden. „Es liegen ja keine weiteren Anträge vor, die diese Haushaltsstelle betreffen“, sagte er. Diese Meinung vertraten auch die anderen Mitglieder, denn nur Ingeborg Gehrke stimmte letztendlich gegen den Antrag. Somit können sich die „Awolinos“ auf einen Zuschuss von 3500 Euro freuen, die für Sachausgaben geplant sind.

Das Blasorchester fährt einmal im Jahr in ein Übungslager und will dafür ebenfalls von der Stadt unterstützt werden. So hatten die Ausschussmitglieder über einen entsprechenden Förderantrag in Höhe von 1000 Euro zu entscheiden. „Mittel aus dieser Haushaltsstelle sind noch übrig“, betonte Christiane Klare und hob hervor, dass die Kosten für solche Fahrten stetig stiegen. Beate Kuske (Die Linke) lobte unterdessen die Arbeit der Musikgruppe. „Das sind Hingucker in Oschersleben, die die Stadt auch nach außen vertreten“, hob sie hervor. „Das Orchester gehört zur Familie. Deshalb sollten die Mittel bereitgestellt werden“, betonte Rüdiger Breier (CDU). Sylvia Frehde machte deutlich, dass eine Förderung finanziell möglich wäre. „Mittel sind noch im Topf“, sagte die Verwaltungsmitarbeiterin. Dem Antrag des Blasorchesters wurde einstimmig stattgegeben.

Auch den Fördermittelanträgen der Rennsportgemeinschaft Oschersleben für den Kauf eines Karts als Ersatzteilspender in Höhe von 300 Euro sowie des Behindertensportvereins in Höhe von 500 Euro zur Erfüllung seiner Aufgaben stimmten die Ausschussmitglieder einstimmig zu.