Oschersleben l Als die bunten Dominosteine fallen, gibt es viele „Ahs!“ und „Ohs!“ und noch mehr Beifall. Über den ganzen Nachmittag verteilt hatten Besucher des Stiftungsfestes die am Eingang erhaltenen Steine bemalt und sie vorsichtig hintereinander auf eine Fläche gestellt.

Der „Dominoweg“ führte durch eine dem Wohnstättengelände nachempfundene Miniaturwelt - ein Meisterwerk stiftungsinterner Bau-, Bastel- und Gestaltungskunst! „Der Dominostein ist ein Sinnbild für die vielen kleinen Schritte, die wir im Leben gehen und die so zu unserem Weg werden“, erklärt Michael Lange, Geschäftsführer der Matthias-Claudius-Haus-Stiftung Oschersleben den „Dominoeffekt“ beim diesjährigen Stiftungsfest.

Langer Weg aus Dominosteinen

Das stand unter dem Motto „Seinen Weg ...!?“ und lockte trotz hochsommerlicher Temperaturen viele Besucher an. Eröffnet wurde das Jahresfest mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel, der von einer Konzeptband aus Mitarbeitenden begleitet wurde.

Bilder

Anschließend spielte das Blasorchester „Olsenbande“ aus Altenweddingen auf, während es an den zahlreichen Mitmachständen hoch her ging. Es wurde gemalt, gebastelt und gestaltet - auch die hölzernen Dominosteine bekamen ihren Anstrich.

Mitarbeiter sorgen für Musik

An den Gastständen wurden verschiedene Waren angeboten, Kinder tobten sich auf der Hüpfburg oder im Bällebad aus und die Crepes mit frischen Erdbeeren erfreuten sich größter Beliebtheit.

Zum Auftritt der stiftungseigenen Theatergruppe „Comedia G(Cl)audius“ hatten sich dann alle vor der Bühne versammelt, wo die Sitzplätze von unzähligen Sonnenschirmen gut beschattet waren. Das 16-köpfige Laienspielensemble mit den Betreuerinnen Ute Illig, Petra Fischer und Bettina Wirauski hatte sich in diesem Jahr für eine erfrischend-bunte Inszenierung des Stücks „Das Lächeln des Regenbogens“ von Norbert Sütschs entschieden. Gewohnt frei und aufwendig gestaltet wurde das halbstündige Stück sogar mit Zwischenbeifall honoriert.

Laienspielgruppe tritt auf

Jenifer Regener und Christian Brinkop schlüpften als Hauptdarsteller in die Rollen der Ayala und des Kauzes, die sich gemeinsam auf eine abenteuerliche Reise begaben. Sie trafen kuriose Gestalten und besuchten die Stadt der Regenbogen und den Traumpark. Am Ende konnte selbst der Hochsommer nichts daran ändern, dass das Abschlussbild mit brennenden Fackeln in Szene gesetzt wurde.

Der Tag klang am Abend mit dem Auftritt der Band „Die Kreuzer“ am Lagerfeuer aus. Das Stiftungsfest 2019 ist für den 15. Juni geplant.