Kroppenstedt l Katrin Otto vom Tiefbauamt der Verbandsgemende Westliche Börde hat Hochachtung vor den Bauarbeitern, die in diesen heißen Tagen, Wochen und Monaten mit Schippe und Bagger Straßen sanieren. Also beispielsweise vor denen, die derzeit in der Kroppenstedter Bahnhofstraße zugange sind. „Es ist enorm, was die Mitarbeiter der Baufirma auch bei dieser großen Hitze leisten“, sagt Katrin Otto. So dass jene Arbeiten in Kroppenstedt unbenommen aller widrigen Umstände im zeitlichen Plan liegen.

Mitte Mai hatte die Baufirma Specht aus Kleinalsleben mit den Arbeiten an dieser gemeindeeigenen Straße begonnen. In der die Stadt Kroppenstedt beispielsweise in der Erde den Regenwasserkanal sowie oberhalb die Fahrbahn und den Gehweg erneuern lässt. Zudem nutzt der zuständige Wasserverband die Gelegenheit, die noch aus DDR-Zeiten stammende Trinkwasserleitung auszuwechseln und auf einen modernen Stand zu bringen. Wie auch der Stromversorger Avacon Oberleitungen verschwinden lässt und seine Leitungen nach unten verlegt. Und überdies werden Leerrohre und auch schon erste Glasfaserkabel für die künftige Internet-Breitbandversorgung in die Erde gebracht.

2019 geht es weiter

Insgesamt sind es etwa 260 Meter der langgezogenen rundellartigen Bahnhofstraße, die sich die Stadt Kroppenstedt für dieses Jahr vorgenommen hat. Und das sind der südliche, der westliche, der östliche und einige Meter vom nördlichen Teil. „Die restlichen gut 100 Meter möchte die Stadt im nächsten Jahr sanieren“, stellt Katrin Otto in Aussicht.

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Jetzt sind aber erst einmal die genannten 2018er Straßenteile dran, in denen inzwischen nicht nur das alte Natursteinpflaster verschwunden ist, sondern auch schon etliche neue Leitungen in der Erde liegen. Aber noch nicht alle, so dass derzeit noch in der Tiefe gearbeitet wird.

Um sich dann nach oben zu arbeiten und sich schließlich die Fahrbahn und die Gehwege vorzunehmen. Eine bisherige Kopfsteinpflaster-Fahrbahn also, die am Ende drei Meter breit und mit anthrazitfarbigen Betonsteinen gepflastert sein wird. Während für die Gehwege graue und für die vier geplanten Fahrzeug-Stellplätze braunes Verbundsteinpflaster vorgesehen ist. Auch werden die vor den Bauarbeiten gefällten Kastanien durch vier Spitz-Ahorn-Bäume ersetzt. Wie Katrin Otto zudem mitteilt, wird im Zuge der derzeitigen Arbeiten sowohl die Straßenbeleuchtung in der Bahnhofstraße als auch in Teilen der angrenzenden Wilhelm-Firse-Straße erneuert