Kroppenstedt l Noch wird im Hakeborner Weg in Kroppenstedt gearbeitet. An der einen Stelle muss noch der Graben geschlossen werden, in den eine Regenwasserleitung gelegt wurde. Anderorts warten Verbundsteine darauf, dass sie auf dem neuen Fußweg ihren Platz bekommen. Dabei hat der Regen die Mitarbeiter des Hornhäuser Baubetriebes am Montag doch reichlich ärgert. Gestern aber kamen sie wieder gut voran.

So dass sich alle Beteiligten einig sind, dass der geplante Fertigstellungstermin gehalten wird. „Die Sanierungsarbeiten in dieser Kroppenstedter Straße werden im Laufe dieses Monats, also noch in diesem Jahr beendet“, versichert die für den Tiefbau in der Verbandsgemeinde Westliche Börde zuständige Mitarbeiterin Katrin Otto. Was sich auch Kroppenstedts Bürgermeister Joachim Willamowski mehr als wünscht. „Die Anwohner müssen endlich wieder problemlos ihre Grundstücke erreichen“, sagt das Stadtoberhaupt.

Womit dann nicht nur der zweite Sanierungsabschnitt, sondern der gesamte Hakeborner Weg auf Vordermann gebracht worden ist. Denn bereits im vergangenen Jahr hatte sich eine Baufirma aus Unseburg den ersten Straßenabschnitt vorgenommen und nach einer Winterpause Restarbeiten bis Mitte April dieses Jahres erledigt. Im September haben dann Mitarbeiter der mit der Sanierung des zweiten Teils beauftragten Hornhäuser Firma in Höhe der Hausnummer 13 die Arbeiten fortgesetzt.

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185 Meter lang ist dieser zweite Teil der Straße, in der zunächst im Nebenbereich ein Graben für den künftigen Regenwasserkanal gebaggert wurde. Das ist auf der Seite passiert, die nun wieder ein Grünstreifen wird. Während auf der anderen Straßenseite ein neuer Gehweg entstanden ist.

Kein Bordstein

Da der Hakeborner Weg ziemlich schmal ist, gibt es sowohl teilweise im ersten als nun auch im zweiten Straßenbauabschnitt zwischen Fahrbahn und Gehweg keinen Bordstein, sondern ist der Gehweg befahrbar. „Der Untergrund des Gehweges wurde entsprechend stabil gebaut“, wie Katrin Otto sagt. Jedoch haben Fahrbahn und Gehweg unterschiedliche Oberflächen. Während für den Gehweg Betonsteine verwendet worden sind, wurde die Fahrbahn selbst neu asphaltiert.

Ursprünglich sollte der Regenwasserkanal als einzige Leitung im zweiten Abschnitt in die Erde kommen, da hier schon seit einigen Jahren ein Abwasserkanal liegt, seinerzeit auch Trinkwasserleitungen erneuert worden waren, das Energieunternehmen seine Versorgungskabel verlegt hatte, sowie eine neue Straßenbeleuchtung gebaut wurde. Doch hatte es sich der Wasserversorger noch anders überlegt und nun in diesem zweiten Straßenteil einige Trinkwasserleitungen beziehungsweise Trinkwasserversorgungsvorrichtungen erneuert. Wie auch schon im ersten Sanierungsabschnitt nicht alles nach dem ursprünglichen Plan ablief, sondern auch dort zunächst nicht geplante Kanäle verlegt worden sind.

Während die Stadt für die Arbeiten am ersten Straßenabschnitt etwa 170 000 Euro aus ihrem Säckel nehmen musste, kosten die Arbeiten am zweiten Abschnitt gut 200 000 Euro.