Oschersleben l Der Bau der Oschersleber Eisenbahnüberführung geht in eine neue Phase. Nachdem vor gut drei Wochen die neue Eisenbahnbrücke eingeschoben wurde, beginnt am Montag, 3. April, der Bau des Straßentroges in Richtung Anderslebener Straße/Magdeburger Straße. Unter anderem werden weitere Spundwände in den Boden gerammt. Etwa 200 Meter Straße müssen auf ein neues Niveau herabgesenkt werden. Dieser weitere Bauabschnitt hat die Konsequenz, dass die Anderslebener Straße nicht mehr befahren werden kann.

Im Vorfeld des neuen Bauabschnittes hat die Sperrkommission des Landkreises Börde neue Festlegungen für die Organisation des Verkehres in Oschersleben getroffen. Denn Fakt ist, mit der Sperrung der Anderslebener Straße wird es zu weiteren Verkehrseinschränkungen in der Bodestadt kommen. Unter Verantwortung von Jürgen Till, Fachdienstleiter Straßenverkehr beim Landkreis Börde, gab es dazu mehrere Beratungen der Kreissperrkommission. Die Mitarbeiter Verkehrsorganisation, die Stadt Oschersleben, die Polizei, die örtliche Verkehrswacht und das bauausführende Unternehmen sowie Vertreter des Bauherrn, die Deutsche Bahn AG, haben bei verschiedenen Ortsterminen sorgfältig mögliche Alternativen der Verkehrsführung und die Beeinflussung der Ampelschaltungen abgewogen.

Jürgen Till sagt zur neuen Bauphase und Verkehrsführung: „Wir wissen, dass es keine Universallösung gibt. Von daher werbe ich auch im Namen der Deutschen Bahn AG für das Verständnis bei allen Verkehrsteilnehmern. Um möglicherweise Optimierungen vornehmen zu können, werden Experten am ersten Tag der Sperrung den Verkehr und die Taktung der Ampelanlage analysieren .“

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Sackgasse

Ab dem 3. April gilt somit folgende neue Verkehrsführung. Die Anderslebener Straße aus Richtung Magdeburg kommend wird zur Sackgasse und ist nur noch bis zum Trink- und Abwasserverband Börde (TAV) befahrbar.

Für Fußgänger ist die Anderslebener Straße nur noch durch den Knochenpark erreichbar. Für Rettungsfahrzeuge, Feuerwehr und Müllentsorgung gibt es Sonderregelungen.

Autofahrer, die aus Richtung Magdeburg kommen und in die Innenstadt fahren möchten, werden über die Kreuzung Schermcker Straße in Richtung Friedrichstraße/Fabrikstraße geleitet.

Um den Verkehrsfluss an der Kreuzung Schermcker Straße flüssiger zu gestalten, wird aus Richtung Magdeburg kommend eine separate Rechtsabbiegespur mit grünem Pfeil ausgewiesen. Die bisher gesperrte mittlere Spur wird dann zur Geradeausspur.

Aus Richtung Halberstadt kommend wird der Fahrzeugverkehr über die Fabrikstraße /Friedrichstraße in Richtung Magdeburg geleitet.