Musik

Wie sich Musikschüler aus Oschersleben bei „Jugend musiziert“ Preise erspielt haben

Musikschüler aus Oschersleber sind auf Landesebene beim renomierten Wettbewerb „Jugend musiziert“ sehr erfolgreich. Das beweisen sie auch auf einem Konzert in Hordorf.

Von Constanze Arendt-Nowak 04.05.2022, 07:43
Clara Julius, Wiebke Amelie Schacht, Hans Lindemann und Janna Renée Malkowksi (von links) gehörten zu den Musikschülern, die auch beim Frühlingskonzert in Hordorf ihr Können zeigten.
Clara Julius, Wiebke Amelie Schacht, Hans Lindemann und Janna Renée Malkowksi (von links) gehörten zu den Musikschülern, die auch beim Frühlingskonzert in Hordorf ihr Können zeigten. Foto: M. Julius

Oschersleben / Hordorf - Intensives Üben über Monate hinweg hat sich für einige Schüler der Oschersleber Musikschule „Kurt Masur“ besonders ausgezahlt.

Sie stellten jüngst in Stendal vor einer Jury ihr Können unter Beweis und können sich nun Preisträger des Landeswettbewerbs „Jugend musiziert“ nennen.

Mit 24 Punkten – also nur einen Punkt unter der möglichen Höchstpunktzahl – erspielten sich Macea Albertini und Gia Bao Pham in der Kategorie Gitarre-Duo einen ersten Preis. Ebenfalls für einen ersten Preis reichten die 23 Punkte für Macea Albertini und Johann Doppke .

Im Bereich Popgesang erreichten, wie die Musikschule weiter mitteilt, Frieda Luise Pohl einen ersten Preis mit 23 Punkten und ihr Begleiter Philipp Bruckner einen ersten Preis mit 25 Punkten. Sophie-Charlotta Schulze sowie Hannah Carlotta Borrmann ersangen sich je 21 Punkte und einen zweiten Preis. Als Ensemble in der Kategorie Alte Musik erspielen sich Janna Renée Malkowski, Clara Julius, Wiebke Amelie Schacht und Hans Lindemann einen ersten Preis mit 23 Punkten.

So kann die Musikschule Kurt Masur neun Schüler zum Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, der vom 2. bis 9. Juni in Oldenburg (Niedersachsen stattfindet, entsenden. Dass sie diese Auszeichnungen verdient haben, zeigten sie auch kürzlich bei einem Frühlingskonzert in der St. Stephanus Kirche in Hordorf. „Es war das erste Mal nach langer Zeit, dass Musik die Kirche erfüllte“, erklärte Marie Julius stellvertretend für den Förderverein St. Stephanus Kirche-Kultur-Hordorf, der das Konzert aktiv unterstützt hat. Neben den Preisträgern waren Schüler der Studienvorbereitenden Abteilung der Oschersleber Musikschule dabei.

Nicht nur die Beiträge aus den Wettbewerbsprogrammen waren zu hören, sondern es erklangen auch solistische und kammermusikalische Darbietungen. So fanden auch Emma Beusse, Luise Thieleke, Philipp Bruckner, Maria Vinogradski, Helene und Hendrikje Heinze, Marie-Louise Kissau, Sabine Barth und Robert Linde hier ebenfalls eine Bühne.

Das Programm reichte von Telemann bis Revolverheld, von Vivaldi und Debussy bis zu den Dire Straits. „Stücke zum Dahinschwelgen und Träumen erklangen genauso, wie kraftvolle Werke und Musik zum Nachdenken“, beschrieb Marie Julius.

Die gesammelten Spenden sollen es, wie weiter mitgeteilt wurde, jungen Musikern aus der Ukraine ermöglichen, nach ihrer Flucht in Oschersleben weiterhin eine musikalische Ausbildung an der Musikschule „Kurt Masur“ zu erhalten.