Beuster (wsc) l Damit etwas fundiertes Wissen um den Heiligen Nikolaus bekannt wird, findet seit vielen Jahren in der Stiftskirche von Beuster, die den Namen dieses Heiligen trägt, ein Nikolausfest statt. So auch am Sonntag.

In diesem Jahr rückte der Name dieser Kirche sogar in den Blickpunkt einer Sendung des MDR-Fernsehens am Nikolausabend. Es wurden Sequenzen von Beuster und seiner großen Kirche gezeigt, die mit der Frage nach dem Namen dieses Gotteshauses endeten. Mit etwas Glück konnten Anrufer beim Sender 200 Euro gewinnen.

Während in den vergangenen Jahren meistens die Kinder der Kitas aus Beuster und Geestgottberg beziehungsweise die Christenlehrekinder ein Programm aufführten, gestaltete sich am Sonntagabend das Fest musikalisch-literarisch. Vor der dezent weihnachtlich geschmückten Apsis waren Zeichnungen von einigen Christenlehrekindern zum Leben des Heiligen Nikolaus auf einer Leine chronologisch aufgereiht. Diese Bilder und Geschichten nahm Pfarrer Roland Jourdan als Vorlage für seinen Bericht über diesen wohl am bekanntesten Heiligen der Ost- und lateinischen Kirchen. Ergänzt wurde der Bericht durch das Orgel- und Trompetenspiel von der Empore, ausgeführt durch die Kantorin Sophie Charlotte Tetzlaff und Elias Voigt.

Die Kantorin wechselte dann ihren Standort in Richtung Kirchenschiff, wo sie weitere musikalische Beiträge auf der Querflöte zusammen mit dem Gitarrenspiel des Pfarrers gab. Inzwischen war der Bischof Nikolaus, der von dem Beusteraner Tobias Spillner verkörpert wurde, erschienen. Seine an die Mädchen und Jungen verteilten Präsente wurden ganz im Sinne des Nikolauses gerne angenommen.

Als Gäste nahm an diesem Fest auch eine syrische Flüchtlingsfamilie mit katholischem Glauben mit ihrem Betreuer aus Wittenberge teil. Im Anschluss gab es noch eine kleine Zusammenkunft bei heißem Tee und Plätzchen.