Seehausen l Nachdem alle verwaltungstechnischen Hürden genommen wurden, tritt die Neuregelung am Seehäuser Wochenmarkt- und Stadtfestgelände am Freitag, 8. Januar 2016, in Kraft. Das bekräftigt eine Pressemitteilung aus dem Seehäuser Rathaus.

Das Thema wurde schon im März im Bau- und Ordnungsausschuss der Hansestadt Seehausen beraten, weil es an der Einmündung des Postplatzes auf die Große Brüderstraße immer wieder Vor- und Unfälle gegeben hat. Nämlich dann, wenn Nutzer das Areal nicht über die kleine, sondern die Große Brüderstraße verließen. An der Stelle ist die Sicht für die Auffahrenden in beide Richtungen unter anderem durch parkende Pkw erheblich eingeschränkt. Und in Stoßzeiten ist die Verkehrsdichte auch nicht unerheblich.

Die Liste der Vorschläge, die der Vorsitzendes Gremiums Willi Hamann und die zuständigen Kommunalpolitiker auf dem Tisch hatten, war lang und reichte von der Einbahnstraßenregelung über einen Spiegel bis zum Rückbau von Parkflächen, um die Sichtverhältnisse zu verbessern, oder sogar den Kurvenradius zu vergrößern. Insbesondere letztere Ideen wurden unter anderem aus Kostengründen verworfen. Den Einbahnstraßen-Befürwortern kam schließlich auch entgegen, dass die Straßenverkehrsbehörde und die Polizei dieselbe Lösung favorisierten. Bei den Anliegern gab es ein Für und Wider.

Nun wird die Verkehrsführung mit der entsprechenden Neubeschilderung mit Stichtag 8. Januar so geregelt, dass der Postplatz und seine Parkflächen nur noch über die Große Brüderstraße zu erreichen sind. Der Abfluss des Verkehrs erfolgt über die Kleine Brüderstraße auf die Arendseer Straße. Der Fahrradverkehr – das verlangt von den Kraftfahrern besondere Aufmerksamkeit und Rücksicht – darf sich in beide Richtungen bewegen.

Die Beschilderung ist bereits angepasst, aber noch hinter blauer Folie verborgen. Damit der Übergang reibungslos funktioniert, will die Polizei in den Tagen ab dem 8. Januar verstärkt Präsenz zeigen.