Neukirchen l Zur Jahreshauptversammlung hatte der Vorstand des Neukirchener Angelvereins zum vergangenen Samstag eingeladen. Trotz des schlechten Wetters war die Resonanz so gut, dass es im Anglerheim hinter dem Elbdeich ziemlich eng wurde. Pünktlich um 16 Uhr eröffnete Klaus Dieter Wartmann als Vorsitzender des Vereins die Jahrestagung. Sein Stellvertreter, Silvio Kayatz, machte die Petrijünger und Gäste mit der umfangreichen Tagesordnung vertraut.

Unter den Gästen weilte mit Willi Hamann auch der neue Bürgermeister der Gemeinde „Altmärkische Wische“. Er sagte dem Verein Unterstützung zu und will sich auch konstruktiv für einen barrierefreien Angelplatz einsetzen, der im Gespräch ist. Als persönliches Gastgeschenk brachte er ein Blechschild mit humoristischem Hintergrund für Angler mit.

Im Jahresbericht wurde aufgelistet, welche Veranstaltungen in 2018 erfolgreich durchgeführt wurden. Dazu zählten unter anderem die Hegefischveranstaltungen sowie das An-und Abangeln. Wegen der extremen Temperaturen und des einsetzenden Wassermangels gab es da allerdings einige Probleme zu überwinden. Die Tätigkeiten bei den beiden Arbeitseinsätzen bezogen sich vorwiegend auf Werterhaltungen am Anglerheim. Die parallel dazu laufenden Arbeiten an den Gewässern widmeten sich dem Pflanzen von Bäumen, dem Freihalten des Parkplatzes am schwarzen Wehl und der Müllsammlung. Abfälle habe es 2018 aber weniger gegeben, denn durch das ausgebliebene Hochwasser konnte auch kein Müll angeschwemmt werden.

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Als erfreuliche Tatsache konnte vermeldet werden, dass das Trinkwasser für das Anglerheim durch einen Aktivkohlefilter nun ohne Beanstandungen durch das Gesundheitsamt ist. Eine Toilette für das Personal wurde durch Pächter Ingo Lobenstein eingebaut, der vor Ort eine Ausflugsgaststätte betreibt. Damit kann das Anglerheim ab 1. Mai jeweils samstags und sonntags sowie an Feiertagen geöffnet werden. Nicht nur die Radtouristen dürften sich darüber freuen.

Bei der Kinder und Jugendarbeit wurde auch einiges erreicht. Neben dem Erwerb des Fischereischeines gab es für 50 Kinder und Jugendliche drei interessante Tage im traditionellen Jugendangelcamp. Die Neuauflage für dieses Jahr ist fest eingeplant.

Nach wie vor erregt „Natura 2000“ die Gemüter. Über den neuesten Stand der geplanten Einschränkungen für Angler, Landwirte und alle anderen Naturfreunde berichtete Gewässerwart Jens Hoffmann, der auch viele Fragen beantworten konnte.

Bei der Auswertung der Angelergebnisse erhielten Uta Frünke und Lars Dettke (Erwachsene) als Preise je eine Angel. Die Brüder Matthes und Nils Köcke (Jugend) aus Seehausen nahmen je einen Eimer mit Angelzubehör als Preise entgegen.

Nach der abschließenden Diskussion gab es ein gemeinsames Abendbrot. Einige Petrijünger besuchten danach noch das Weihnachtsbaumverbrennen im Dorf. Im benachbarten Schönberg wurden zur gleichen Zeit ebenfalls die ausgedienten Tannen verbrannt. Da wäre in Zukunft eine Terminabsprache sicher nützlich.