Zuwendungsbescheid

Arbeitskreis Werbener Altstadt erhält Fördergeld für die Alte Schule

Große Freude bei den Akteuren des Arbeitskreises Werbener Altstadt: Der Zuwendungsbescheid für den vierten Bauabschnitt der Alten Schule ist eingetroffen. Die Investition zielt auf die Fassade und neue Fenster.

Von Ingo Gutsche
In Werben kann der Arbeitskreis Werbener Alstatdt weiter in die Alte Schule investieren.
In Werben kann der Arbeitskreis Werbener Alstatdt weiter in die Alte Schule investieren. Symbolfoto: dpa

Werben - „Wir sind hocherfreut, endlich diesen Zuwendungsbescheid in Händen zu haben“, ist Jochen Hufschmidt, Vorsitzender des Arbeitskreises Werbener Altstadt (AWA), froh über den „sehnlichst erwarteten Bescheid“. Dem vierten Bauabschnitt der historischen Alten Schule auf dem Kirchplatz steht nichts mehr im Wege. Fördergeld in Höhe von rund 96.000 Euro erhält der AWA als Unterstützung. Die Gesamtinvestition beläuft sich laut Kostenschätzung auf etwa 130.000 Euro.

„Nun können sich unsere Planer an die Arbeit begeben und die ersten Ausschreibungen auf den Weg bringen“, sagt Hufschmidt zum weiteren Prozedere. „Da uns nur ein Jahr bleibt, diese weitere Baumaßnahme auszuführen und abzurechnen, drängt die Zeit: geeignete Handwerker mit Erfahrungen im Denkmalschutz müssen gefunden und beauftragt werden. Keine leichte Aufgabe, da die Auftragsbücher meist voll sind“, schätzt der AWA-Vorsitzende ein. „Vor allem die Anfertigung der Fenster wird eine Menge Zeit in Anspruch nehmen.“

Für den Arbeitskreis Werbener Altstadt stellt die Förderung eine große Herausforderung dar. Der vom Verein zu erbringende Eigenanteil sei erheblich, so Jochen Hufschmidt. Wichtige Einnahmequelle waren in der Vergangenheit die vom AWA organisierten Biedermeier-Märkte, im Sommer und zum zweiten Adventswochenende. Durch die pandemische Lage mussten bereits drei der beliebten Veranstaltungen ausfallen. Dennoch sind die Akteure des Arbeitskreises motiviert und optimistisch, dass der vierte Bauabschnitt wie die vorherigen problemlos vonstatten geht. Sie packen bei Arbeitseinsätzen ebenfalls ordentlich mit an.

Mittel- bis längerfristig soll die im 18. Jahrhundert (1724-26) erbaute Alte Schule als Multifunktionshaus ausgebaut und genutzt werden. Das im Stil des ländlichen Biedermeier gestaltete Cafe Lämpel, das Mittwoch in die neue Saison startet, soll das Herzstück bilden. Im Obergeschoss sind langfristig ein Vereinsraum und eine Vereins-/Gästewohnung geplant.