Baustelle ist Geschichte

Arneburg: Neue Parkflächen und Platanen vor der Stadthalle

Der Platz an der Arneburger Stadthalle hat sich herausgeputzt: Neue Parkflächen entstanden, ebenso wurde eine Begrünung mit Platanen vorgenommen.

Von Ingo Gutsche
Rund 1000 Quadratmeter wurden an der Arneburger Stadthalle gepflastert. Es entstand zudem eine neue Abfahrt.
Rund 1000 Quadratmeter wurden an der Arneburger Stadthalle gepflastert. Es entstand zudem eine neue Abfahrt. Foto: Ingo Gutsche

Arneburg - Von einem guten Ergebnis sprechen sowohl Bürgermeister als auch Planer: Das Bauvorhaben an der Arneburger Stadthalle ist fertig. „Es war eine mängelfreie Abnahme“, sagt Friedemann Hesse, der als Planer stets einen Blick auf die Bautätigkeiten hatte. Zuletzt widmete sich das beauftragte Unternehmen aus Genthin noch einigen Fugen, die mit Split gefüllt wurden. „Das ist nicht unüblich“, bemerkte Hesse. Regen könne das Material schnell heraus waschen, so dass man nochmal tätig werden müsste.

Der Vorplatz der Stadthalle zeigt sein neues Gesicht. Die Parkflächen auf dem Areal erhielten Granit-Kleinpflaster, die auf dem Gelände führende Straße wurde mit gerumpeltem Pflaster geschmückt. Mit gebrochenen Ecken und Kanten. Bestandteil der Pläne war zudem der neue Ausgang. Es herrscht ein Einbahnstraßen-System, die Verkehrsteilnehmer verlassen nun über eine neugeschaffene separate Ausfahrt den Bereich. Für Bürgermeister Lothar Riedinger (CDU) eine gute Lösung. Im Zuge der Planung und mit Abstimmung des Straßenverkehrsamtes haben sich die Verantwortlichen für diese Variante entschieden. Das Bauvorhaben war eines der größten in den vergangenen Jahren, die Kommune investierte rund 400.000 Euro.

Wenn Friedemann Hesse an die Baumaßnahme des dritten Bauabschnittes zurückblickt, dann spricht er von einer „sehr anspruchsvollen Aufgabe“, die letztendlich gemeistert wurde. Dieser dritte und im vergangenen Jahr begonnene dritte Part bezog sich auf den größten Teil des Vorplatzes. Und dort hatte die beauftragte Firma große Probleme mit dem Baugrund. „Es war schon dramatisch“, so Hesse. „Wir hatten keine Tragfähigkeit“, erklärt er. Es sei zu lehmig, zu feucht gewesen. Und diese Beschaffenheit könne auch im Vorfeld mit Baugrund-Gutachten nur schwer bewertet werden, „da es dabei nur punktuelle Aufschlüsse gibt“, sagt der Fachmann. Vermutet wurde, dass in dem Baustellen-Bereich zu früheren Zeiten der Stadtgraben von Arneburg entlang ging. Nur durch die Magdeburger Bauweise konnte eine notwendige Bodenverfestigung vorgenommen werden. „Das mussten wir fast auf der gesamten Fläche anwenden“, blickt Hesse zurück. Viel Zement wurde dafür benötigt. Als weiteres Hindernis hat sich eine „große Stahlbauwanne mit etwa 40er Wänden“ erwiesen, die in der Erde lag. Letztendlich ist der Planer mit dem Resultat sehr zufrieden. Auch darauf, „das der Kostenrahmen eingehalten wurde“, wie Hesse betont. Zum Bauvorhaben zählten ebenso die Errichtung von vier Leuchten (im Vorfeld wurde nur eine geplant) auf dem Areal und die Begrünung. 17 Dachplatanen wurden gepflanzt.

Mit dem dritten Abschnitt ist das komplette Bauvorhaben vor der Stadthalle abgeschlossen. Teil eins war die Herstellung der Parkflächen vor dem Getränkemarkt inklusive Zufahrt und im Bauabschnitt zwei wurde die Zuwegung zur Kulturstätte geschaffen.