Arneburg/Goldbeck l Zusätzlich zu den aktuellen oder bereits abgeschlossenen Maßnahmen an den drei Grundschul-Standorten auf dem Territorium der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck gibt es für die Lernorte zusätzliche Gelder aus einem Fördertopf, der auf die Schulinfrastruktur zielt. „Mit Posteingang 17. März erreichten uns die positiven Förderbescheide“, freute sich René Schernikau, Bürgermeister der Verbandsgemeinde, über die finanzielle Unterstützung.

Somit werden 68.890 Euro nach Goldbeck, Arneburg und auch nach Iden fließen. Für letzten Standort musste die Verwaltung eine Bestandssicherheit nachweisen, um die Fördergelder an Land zu ziehen. Eine Aufwertung des Grundschul-Trios zählt zu den wichtigsten Aufgaben der Verbandsgemeinde. Schernikau wertete während seiner Neujahrsansprache im Januar rückblickend, dass das Jahr 2019 fest im Zeichen der Schulen stand. Denn sämtliche Maßnahmen nahmen im Vorjahr ihren Anfang. Dass die Einrichtungen als Träger der Verbandsgemeinde weitere Aufwertungen erfahren, freut den Beteiligten umso mehr.

Im November lag den Kommunalpolitikern des Verbandsgemeinderates jener Beschluss vor: Das Gremium positionierte sich, mögliche Zuwendungen aus einem an finanzschwache Kommunen gerichteten Förderporgramm zu beantragen. Und der Rat entschied schon damals, die möglichen rund 200 000 Euro zu gleichen Teilen auf die Bildungsstätten in Arneburg, Goldbeck und Iden aufzuteilen. Die Verantwortlichen können nun nach der positiven Nachricht ihre Planungen fortsetzen.

Die Idener Einrichtung, die bereits einen modernen und lichtdurchfluteten Verbinderbau erhalten und eingeweiht hat, plant Investitionen in den Sanitärbereich, benötigt unter anderem eine barrierefreie Toilette. Auch die Heizung soll den neuen Umweltbestimmungen entsprechend erneuert werden.

An den anderen beiden Schulhäusern wird noch fleißig gewerkelt. Die Infrastrukturmittel für den Goldbecker Neubau, der zum neuen Schuljahr im August fertiggestellt und eingeweiht werden soll, sollen in die Außenanlagen fließen. Die Erst- bis Viertklässler können sich unter anderem über einen neuen Bolzplatz auf ihrem neuen Gelände freuen.

Die Arbeiten an der Arnebnurger Grundschule, die sich ebenfalls wie Iden mit einem neuen Verbinderbau schmückt, gehen dem Ende entgegen. Nach der Fertigstellung ist ein barrierefreier Zugang zu allen Ebenen der Schule gewährleistet. Zudem wurde in Abstimmung zwischen der Stadt Arneburg und der Verbandsgemeinde das nebenstehende ehemalige Sekundarschulgebäude energetisch ertüchtigt.

Die Zuwendungen aus dem Fördertopf sollen auch an der Elbe den Außenanlagen des Lernortes zugute kommen.