Meierbusch l Legen Kraftfahrer den Großteil der Strecke von Meseberg nach Meierbusch über eine asphaltierte Straße zurück, ist in dem kleinen Flecken selbst noch ein Stückchen Pflasterstraße zu passieren, bevor sich der Weg von jeder Befestigung verabschiedet und sich zu einem Mix aus Pfützen, Modder und zerfurchten Spuren wandelt. Dieses Bild haben Herbert Moczko und Axel Pietzner täglich vor Augen. Denn so stellt sich der Weg in diesen Tagen direkt vor ihrer Haustür dar, nachdem schwere landwirtschaftliche Technik ihn im Zuge von Erntearbeiten in Beschlag genommen hatte. „Vorher war der Zustand im Großen und Ganzen in Ordnung, weil wir den Weg dank der Unterstützung durch Mesebergs Ortsbürgermeisterin Helga Beckmann und der Einheitsgemeinde ein wenig auf Vordermann bringen konnten. Von einem Tiefbauer wurde Recyclingmaterial angefahren und uns zur Verfügung gestellt, die Ausbesserung haben einige Meierbuscher dann in Absprache mit der Kommune selbst in die Hand genommen“, blickte Moczko zurück.

Spuren davon sind dem Weg mittlerweile aber nicht mehr anzusehen, stattdessen ist er nur noch schwer zu befahren und stellt auch ein Unfallrisiko dar. Wie zum Beispiel für Axel Pietzner, der sich gewöhnlich um 6 Uhr in der Frühe mit dem Fahrrad zur Arbeit begibt.

Moczkos und Pietzners Fingerzeig auf den schlechten Zustand des Weges wollen beide aber nicht als Kritik gegenüber den dort tätigen Landwirtschaftsbetrieben verstanden wissen. „Sie müssen ja irgendwo durch, wenn sie zu den Feldern wollen“, so Moczko, der vielmehr auf eine erneute Unterstützung durch die Einheitsgemeinde hofft. Die sagte Matthias Köberle auf Nachfrage der Volksstimme auch umgehend zu, der Bauamtsleiter ist über die Situation in Meierbusch im Bild. „Sobald die Erntearbeiten abgeschlossen sind, werden wir die Ausbesserung des Weges in Angriff nehmen“, machte er auf Nachfrage deutlich. Denkbar scheint, dass dabei vor Ort erneut Recyclingmaterial Verwendung findet, um den Wegabschnitt zu stabilisieren und ein Stück weit besser befahrbar zu machen.