Seehausen l Die Verbandsgemeinde Seehausen will an der Dr.-Albert-Steinert-Grundschule noch in diesem Jahr mit mehreren kleinen Baumaßnahmen einen großen Schritt für mehr Sicherheit der Mädchen sowie Jungen unternehmen. Und in dem Zusammenhang noch etwas Kosmetik am Haupteingang betreiben, der mit seiner Einfriedung aus Beton-Elementen mit unübersehbarem DDR-Charme nicht so recht zum Erscheinungsbild der modern sanierten Unterrichtsgebäude passen will.

Weil es vor allem morgens kurz vor Unterichtsbeginn am Haupteingang aus Richtung Arendseer Straße eng wird, soll dort dafür gesorgt werden, dass sich die Autos, in denen Eltern ihren Nachwuchs vorfahren und Kinder, die über die Schulweg-Gasse zu Fuß oder mit dem Fahrrad eintrudeln, nicht mehr so nahe kommen wie bislang. Das wird dadurch erreicht, dass der Zaun vom Schulgelände so weit zurückgesetzt wird, dass Platz für einen separaten Weg geschaffen wird, ohne die Parkplätze der Anwohner des benachbarten Wohnblockes wegzurationalisieren, erklärte Bauamtsleiter Guido Mertens vor Ort und lieferte damit auch die Erklärung dafür, warum in den vergangenen Tagen schon einmal Gehölz entfernt wurde.

Wenn die Betoneinfriedung durch einen neuen Doppelstab-zaun ersetzt wird, soll dieser gleich bis zum Haupteingang durchgezogen werden. Im Rahmen dieser Bauarbeiten zwischen Hort- und Schule soll zudem eine zweite Feuerwehrauffahrt entstehen, damit die Rettungskräfte rundum Zugang zu allen Gebäudeteilen haben. Was auch der Tatsache geschuldet ist, dass die alte Zufahrt aus Richtung Wischelandhalle nicht mehr wie bislang zur Verfügung steht, wenn das Diakoniewerk Osterburg seine Neubaupläne auf der betreffenden Freifläche demnächst in Angriff nimmt.

Auf der rückwärtigen Seite des Schulkomplexes soll deshalb auch ein Stück Gehweg neu entstehen, damit die Schulkinder von der Buswendeschleife an der Wischelandhalle künftig sicher und auf kurzem Weg zum Nebeneingang auf der östlichen Seite des Komplexes geleitet werden.