Krüden l Wer in der Gemeinde Aland unabhängig von der Witterung gern und regelmäßig Sport treiben will und nicht gleich auf eine Drei-Felder-Halle angewiesen ist, wird in Krüden fündig. In ein paar alten, zusammenhängenden Traktoren-Garagen, die früher zum Hof des Schlosskomplexes gehörten, hat die Gemeinde vor einigen Jahren eine Stätte geschaffen, die die Mädchen und Jungen der örtlichen Kindertagesstätte ebenso regelmäßig nutzen wie die Nachwuchsfußballer, Tischtennisspieler oder Gymnastikfrauen.

Der Sportraum verfügt über Parkett, eine neue Zwischendecke samt Beleuchtung und ein paar Gerätschaften. Aland-Bürgermeister Hans-Joachim Hildebrandt betont gern immer mal wieder, dass die Räumlichkeiten nach Absprache allen Einwohnern der Gemeinde zur Verfügung stehen.

Was die Zuwegung zur „Sporthalle“ aus Richtung Schulstraße betrifft, löste die Gemeinde dieser Tage eine Zusage ein. Die rund 150 Meter lange Strecke wurde auf einer Breite von 1,80 Metern mit Borden und Rechteckpflaster so erneuert, dass Fußgänger und Radfahrer sicher ihr Ziel erreichen. Was bei den alten Gehwegplatten aus DDR-Zeiten nicht mehr der Fall war.

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Im Ergebnishaushalt (aus dem vor allem Pflicht- und Verwaltungsaufgaben bestritten werden) ist die finanzielle Lage am Aland zwar ebenso wie in anderen Gemeinden angespannt, aber für solche Investitionen ist immer mal wieder Geld vorhanden. Rund 23 000 Euro hat sich die Kommune den Weg alles in allem kosten lassen, den zudem eine einheimische Fachfirma baute.

Der Weg soll nicht das letzte Vorhaben für die Sportstätte gewesen sein. Investitionsbedarf gibt es laut Bürgermeister noch an den sanitären Einrichtungen. Hildebrandt hofft auch da auf eine zeitnahe Lösung.