Aulosen l Zum Brand in einem Kiefernhochwald am Dröseder Weg bei Aulosen rückte gestern kurz vor 15 Uhr ein halbes Dutzend Feuerwehren der Verbandsgemeinde Seehausen aus. Die Aufmerksamkeit eines Landwirtes, der das Feuer neben dem Sommerdeich geortet hatte, das schnelle Anrücken der Auloser Brandbekämpfer, die von Seehausen und anderen Löschtrupps der Nachbarschaft Verstärkung bekamen, und die gut organisierte Wasserbereitschaft, sorgten dafür, dass sich das Feuer nur über etwa 200 Quadratmeter ausbreiten konnte und schnell gelöscht war.

 Womit die Fläche kurz nach dem Einsatz an den zuständigen Revierförster zur Nachkontrolle übergeben werden konnte. Ein Einsatz, bei dem alles wie am Schnürchen klappte und bei dem alle Löschkräfte noch durch den kürzlichen Waldbrand im benachbarten Bömenziener Wald sensibilisiert waren. Bei dem Feuer präsentierte sich die Ursache ausnahmsweise einmal fast auf den ersten Blick. Bei dem Gewitter am Donnerstag hatte offenbar ein Blitz eine der Kiefern getroffen, worauf sich ein Glutnest im Waldboden bildete, schlussfolgerte der Auloser Wehrleiter Andre Reimitz mit Fingerzeig auf die gut sichtbare und frische Einschlagstelle. Die drei bis vier Millimeter Niederschlag reichten vermutlich, um kein Feuer entstehen zu lassen. Das entfachten gestern Nachmittag dann die Trockenheit und der auffrischende Wind.

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