BUND-Chef Weiger: "A-14-Bau ist Todsünde Deutschlands"

Stendal (bb) l Die Umweltschützer des BUND setzen weiter alle Hebel in Bewegung, um den Bau der A 14 zwischen Magdeburg und Ludwiglust zu verzögern und nach Möglichkeit für die verbleibenden Bauabschnitte ganz zu verhindern. Dies machte der Bundesvorsitzende Hubert Weiger gestern bei einem Besuch in Stendal unmissverständlich deutlich. Der Verband, der sich den Naturschutz auf die Fahnen geschrieben hat, wird abschnittsweise gegen die Planungen vorgehen. Statt des Autobahnbaus möchten die Umweltschützer des BUND den Ausbau der Bundesstraßen vorantreiben und damit die Natur schützen und bis zu 700 Millionen Euro gegenüber dem Autobahnbau einsparen.