Osterburg l Das Interesse der Anbieter ist auch bei der 27. Auflage des Osterburger Ostermarktes ungebrochen hoch. „Jede Ecke wird ausgefüllt sein“, weiß Frank Hoche, der Leiter der Museen des Landkreises Stendal. Auch einige Absagen musste er im Vorfeld erteilen, da der vorhandene Platz für die Stände natürlich begrenzt ist. Die Besucher dürften sich auf traditionelles Kunsthandwerk, österliche Basteleien, Spiel, Spaß, Kultur und Kulinarisches freuen. Das Marktgeschehen im Herzen der Biesestadt ist am Sonnabend von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

„Curiosa“, Gaukler und Osterhas

Die Stamm-Händler nehmen bereits im Januar zu Hoche Kontakt auf, um sich anzumelden. Zu den Mitwirkenden der ersten Stunde zählen unter anderem die Osterburger Blasmusikanten und der Gemischte Chor, die auch dieses Mal gemeinsam den musikalischen Part übernehmen und die Gäste unterhalten werden. Neben bekannten wurden auch neue Anbieter „gebucht“. Laut aktuellem Stand werden über 30 Stände vertreten sein. Schon vor dem imposanten Fachwerkhaus an der Breiten Straße, das das Museum beherbergt, werden die Besucher österlich empfangen. „Wenn das Wetter mitspielt“, so Hoche. Das Museums-Team hofft, dass Petrus seine Schleusen dicht hält. Schließlich spielt sich einiges auch auf dem Hof der Einrichtung ab. Beispielsweise der Auftritt des Chores (ab 14 Uhr), der zur Not in die benachbarte Nicolai-Kirche ausweichen würde. Die Blasmusikanten spielen am Vormittag.

Das Angebot an Kunsthandwerklichem ist breit gefächert. Keramik wird ebenso angeboten wie Holzspielzeug, Schmuckdesign, künstlerisch gestaltete Ostereier und Papierarbeiten. Komplettiert wird dieses Angebot durch Osterbasteleien, ein Mineraliensortiment und historische Handarbeitstechniken sowie Leinenartikel. Mit dabei ist auch ein Rohrflechter. Natürlich gibt es wie in jedem Jahr ein unterhaltsames Angebot für die jüngsten Besucher: „Die Mal- und Druckwerkstatt von Kathrin Bunzenthal wird wieder dicht umlagert sein“, blickt Frank Hoche voraus. Wie im Vorjahr wird der Familienjahrmarkt „Curiosa“ auf dem Kleinen Markt zu erleben sein. Gaukler und Osterhase können auch begrüßt werden. Für das leibliche Wohl wird in bewährter Weise gesorgt sein. Deftiges zählt ebenso zum Angebot wie Süßes. Für letzteres zeichnen unter anderem Zwölftklässler des Osterburger Gymnasiums verantwortlich, sie wollen die Klassenkasse mit selbstgebackenem Kuchen aufbessern. Fruchtweine, Honig, Marmeladen und Gelees gibt es zu probieren. „Und natürlich fehlt auch das Osterburger Osterwasser nicht“, ergänzt der Museumschef.