Bertkow l Auch in diesem Jahr besorgte der TSV Hindenburg-Bertkow in Eigenregie einen wunderschönen Weihnachtsbaum. Dieser wurde zunächst durch den Vorstand und mit Unterstützung von Judith Kirschner, „Flotter Feger“ und Seniorenbetreuerin in Bertkow, im Schloss zu Bertkow aufgestellt und festlich geschmückt.

Zur Seniorenweihnachtsfeier vor zwei Wochen erfreute er so erstmalig die vorweihnachtliche Gesellschaft aus Plätzer und Bertkower Senioren. Diese Feier und alle weiteren Seniorennachmittage richtet mit großem Engagement Seniorenbetreuerin Judith Kirschner aus und wird hierbei durch Ute Lühe unterstützt. Dafür ein herzliches Dankeschön.

Am 7. Dezember fand dann die gemeinsame Weihnachtsfeier aller Sektionen des TSV Hindenburg-Bertkow statt, zu der der festliche Baum den entsprechenden Rahmen lieferte. Am Folgetag wurde er dann, als das allgemeine Aufräumen und Putzen nach der Weihnachtsfeier stattfand, abgeschmückt und durch die kräftigen Arme von Jens Lücke und Günther Ziemek in die kleine Bertkower Kirche getragen, wo er dann zum Gottesdienst am Heiligen Abend die weihnachtliche Stimmung unter den Besuchern verbreiten wird. Dieser findet in diesem Jahr bereits um 14 Uhr in der Bertkower Kirche statt.

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Vorher hat er allerdings durch Bärbel Ziemek vom Gemeindekirchenrat und Brigitte Seide ein anderes stimmungsvolles Gewand erhalten. Sie engagieren sich seit jeher in der Bertkower Kirchengemeinde. Früher war es Brauch, den Baum in der Kirche mit echten Kerzen zu bestücken.

Inzwischen wird auch hier eine Lichterkette verwendet. Allerdings schmücken ihn jahrzehntealte Fröbelsterne, wie Bärbel Ziemek berichtete. Diese sind bereits vor langen Jahren von Irene Barthels aus Bertkow gebastelt worden. Inzwischen lebt sie allerdings seit Jahren in einem Pflegeheim. Sorgsam finden die Fröbelsterne nach jedem Weihnachtsfest ihren Platz in Schachteln, um im folgenden Jahr die Kirchenbesucher zur Weihnachtszeit zu erfreuen.

In den vorangegangenen Jahren erfreute der Baum allerdings auch noch zur Weihnachtsfeier der Bertkower freiwilligen Feuerwehr. Doch in diesem Jahr beging diese ihr 110-jähriges Jubiläum mit einer Feier und verzichtete auf eine große Weihnachtsfeier im Schloss.