Seehausen l Daniel Braun dürfte vielen Musikfreunden bereits aus der Zehrentaler Band „feelstimmig“ ein Begriff sein. Bei dem kleinen Konzert, das unter den strengen Corona-Vorschriften stattfand, versprach Daniel Braun den Zuhörern Moritaten und Küchenlieder mit dazu passenden Verbrechergeschichten.

Gleich zur Eröffnung zitierte der Musiker den Songtext des Schurken, „Der rote Pierre“, von Klaus Kinski. Mit dem Begriff Küchenlied wird übrigens gemeinhin eine Gruppe von Liedern mit volksliedhaften Charakter oder Texten der Volkspoesie bezeichnet.

Eines dieser dargebotenen Stücke war unter anderem „In Hamburg, da bin ich gewesen“, das vor allem durch den Sänger Freddy Quinn einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt hat. Zwischen den Liedern las Daniel Braun zudem die Lausbubengeschichten des Wilhelm Busch-Klassikers „Max & Moritz“ vor.

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Das Publikum schenkte dem vielfältigen Musiker reichlich Applaus für die Darbietungen. Zudem wurden draußen auf dem Hof diverse Grillspezialitäten und Getränke angeboten. Besucher des unterhaltsamen Nachmittags hatten außerdem Gelegenheit, das Beustertor zu besichtigen.