Schönberg l Wie kann man es Einbrechern schwer machen, die eigenen vier Wände zu betreten? Über Fragen wie diese klärt die Polizei mit vielfältigen Möglichkeiten auf. Von einem Info-Angebot machten neulich die Schönberger Senioren Gebrauch. Die ehrenamtliche Seniorenbetreuerin Ursula Müller hatte die beiden Seehäuser Regionalbereichsbeamten Detlef Lungkwitz und Michael Krüger zum Seniorentreff eingeladen.

 Ausgehend von der Tatsache, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche in den zurückliegenden beiden Jahren bundesweit um 20 Prozent zurückgegangen sei, gab es 2017 in ganz Deutschland 116.540 versuchte und vollendete Wohnungseinbrüche. Daraus resultierend, zeigten die Beamten auf, wie wichtig es ist, entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Gleichzeitig wurde dargestellt, nach welchen Mustern Einbrüche bei Tag und bei Nacht erfolgen. Neben Fragen zur Verbesserung der technischen Sicherheit am Grundstück, der Wohnung oder dem Haus kam auch die Sprache auf die Bedeutung eines guten Nachbarschaftsverhältnisses.

 Ein wirksamer Einbruchschutz durch Nachbarschaftshilfe habe schon so manchen Einbrecher in die Flucht getrieben. Zwar seien auch schon manche Eindringlinge durch Wohnungsinhaber dingfest gemacht und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten worden, aber die Gefahr für den eigenen Leib und Gesundheit sei dabei sehr hoch. Die Polizisten gaben den Rat, nicht den Helden zu spielen. Wenn möglich, sollte man sich von dem Einbrecher viele Merkmale für eine detaillierte Personenbeschreibung merken und am Tatort keine Veränderungen vornehmen.