Seehausen (igu) l Der Schlussspurt ist in Gange. Der Förderverein des Waldbades ist mit der Fertigstellung der Radler-Unterkunft in den ehemaligen Räumen des Bademeisters im Seehäuser Waldbad fast am Ende angekommen. Fördervereins-Vorsitzender Walter Fiedler geht davon aus, dass im kommenden Monat Mai die ersten Gäste begrüßt werden können, die dann dort Quartier beziehen.

Die Zimmer sind frisch renoviert, Mobiliar ist drin. Mit vielen Stunden beteiligte sich der Verein an dem Vorhaben, Eigenleistung war beispielsweise beim Anbringen der Farben und Tapeten gefragt. Seit Anfang des Jahres werkelten Mitglieder und natürlich auch Fachkräfte, die beispielsweise die Sanitäranlagen einbauten, in den Räumen, in denen sich künftig radelnde Touristen erholen können. Das Gros der Aufgaben liegt hinter den Fördervereinsmitgliedern. In der kommenden Woche wollen sich die Verantwortlichen noch den Treppenaufgang vorknöpfen: Erstrahlt dieser danach in neuem Glanz, ist alles restlos fertig. Dann kann es richtig losgehen – Gäste sollen angelockt werden.

Eigentlich wollte der Förderverein schon etwas weiter sein. „Doch die Grippewelle hat bei uns im Verein dann doch zugeschlagen, so dass wir die Aufgaben nicht mehr ganz so kontinuierlich angehen konnten“, sagte Fiedler. Nichtsdestotrotz blicken die Vereinsmitglieder nach der Sanierung optimistisch nach vorne, haben sie gemeinsam mit der Kommune Fördermittel an Land ziehen können, die der Aufwertung der Waldbad-Immobilie zugute gekommen sind. Somit kann die Hansestadt und die Naherholungsstätte bald um Touristen werben. Schließlich ist der Saisonstart der Pedalritter erfolgt, wird der nicht allzu weit von Seehausen gelegene Elberadweg zunehmend von den Radlern eingenommen. Die Unterkunft, die drei Doppelzimmer und ein weiteres Zimmer mit einer ausklappbaren Couch sowie Bäder und eine Gemeinschaftsküche beinhaltet, bietet also Platz für maximal acht Personen.

Die Stadt und der Förderverein hoffen auch bei der so dringend notwendigen Sanierung des maroden Waldbad-Beckens auf ein Förderprogramm. Das vor einigen Wochen wegen schlechter Witterungsbedingungen ausgefallene Gutachten des Betons im Becken wird nun nachgeholt: Vertreter des Hamburger Unternehmens werden am 14. April in Seehausen sein, eine gebürtige Seehäuserin wird das Gutachten kostenlos anfertigen.